Wirklichkeitsgetreu … oder doch ersponnen?

War es nicht vorhersehbar? Gut, macht natürlich Sinn, wenn man vorher bereits Pläne schmiedet und Möglichkeiten erörtert. Was ich damit sagen will? Naja, das Wetter ist schön geblieben, der Flohmarkt in Köln war stylisch, aber standesgemäß völlig überfüllt und das Vorbereitungsspiel der Baskets Bonn erwartungsgemäß erfolgreich.

Gab es Unerwartetes? Wenig, außer einer unvorhergesehenen Beziehungsentwicklung bei meinem Kollegen. Kaum war er da, war er auch schon wieder fort. Versöhnung vor neuer Eskalation? Man weiß es nicht, aber die Vermutung liegt nahe. Dafür ist es in der Vergangenheit bereits zu oft passiert…doch lasse ich mich auch gerne ein weiteres Mal vom Gegenteil überraschen.

In Sportstudios ist es am Wochenende erfahrungsgemäß erheblich leerer als unter der Woche, auch wenn sich mir nicht wirklich erschließt, warum das so ist. Ist man fauler, wenn mehr Zeit zur Verfügung steht? Steht überhaupt mehr Zeit zur Verfügung oder unterwerfen wir uns einem immerwährenden Zwang, die arbeitsfreien Momente möglichst sinnvoll und umfassend zu verplanen? Natürlich spielt sicherlich auch das Wetter eine Rolle.

Auf jeden Fall scheinen die attraktiven Mädels Hoffnung zu haben, dass die in vielen Studios oft allgegenwärtigen Spacko-Machos ihren Rausch ausschlafen – es erschien mir zumindest ungewöhnlich, so viele Menschen der Gattung „oh, so sweet“ dort zu erblicken. Auch die Trainer genießen offenbar diese ruhigere Zeit und nehmen sich mehr als einen kleinen Moment, um Korrekturen vorzunehmen oder einen kleinen Plausch zu halten. Alles in allem erscheint mir das Wochenende als ideale Zeit, in aller Ruhe zu sich selbst zu finden und die Physis zu verbessern.

In Königswinter durfte ich mir übrigens heute ein Haus ansehen, zunächst von außen. Es steht zum Verkauf und ich erwäge ernsthaft einen Zuschlag – sofern die Bank ohne Eigenkapital mitspielt. Nun gut, eine Innenbesichtigung ist zuvor sicherlich sinvoll – das werde ich im Laufe der Woche nachholen. Ansonsten gefällt es mir echt gut, kleiner Garten, nah am Waldrand, 15 min. zum Job, 25 min. in die City – allerdings kein VDSL … LTE, ich brauche Dich …! Ok, genug geträumt, wird ja vermutlich sowieso nichts … money, money, money 🙂

Leider fühle ich mich urlaubsreif, so dass der Abend nicht umfassend genossen werden kann. Die Aufbackbrötchen von Golden Toast waren aber hervorragend und das Promi-Dinner mit den GZSZ-Girlies entschädigt ein wenig für den Gedanken, morgen wieder ordentlich Hektik und Komplikationen bewältigen zu müssen.

Nichtsdestotrotz immer wieder vergegenwärtigen: Das Leben ist nur dann lebenswert, wenn man positiv denkt und daran glaubt, dass man in erster Linie selbst für sein Wohlbefinden verantwortlich ist. Immerhin sind wir alle kleine Lichter im großen Universum und letztendlich völlig autarke Individuen, die sich zwischenzeitlich zu Kollektivwesen zusammenschließen.

Zu guter Letzt noch ein Statement von Stephen Hawking, dass ich heute aufgeschnappt habe: Er erklärt in seinem neuen Buch laut „Times“ (Vorabauszüge), das „Universum braucht keinen Gott“. Schon möglich … aber vielleicht hat es einen – wer weiß das schon 😉

Nun gehabt euch wohl und … keep on rockin´!!

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