Leben und Hilfe aus dem Notizblock

Schlaf mit Schaf

Gewöhnungsbedürftig. Ist das eigentlich ein per se negativ besetzter Begriff? Ich weiß nämlich nicht, ob das neue Bett gut, schlecht oder neutral ist – vielleicht muss ich mich einfach noch daran gewöhnen. Jede Drehung glich einer Runde auf der Schiffsschaukel, aber beim Weckerklingeln hätte ich durchaus noch liegenbleiben können.

Gibt es so etwas wie den bösen Geist des Erwachens? Egal, wie lange ich wilde Kämpfe im Reich der Träume ausgefochten habe, nach dem Wachwerden bin ich immer müde. Was nicht heißt, dass ich im Umkehrschluss Abends besser schlafe, nein. Ich schlafe eher noch schlechter. Hier würde mich auch mal interessieren, woran das liegt.

Nun stand ja heute die Hausbesichtigung an, also ging es von der Arbeit direkt zum Objekt. Nach einer entspannt kurzen Autofahrt stand ich vor der Fassade, die ich mir ja bereits angeschaut hatte. Makler und Besitzer waren schon da und luden dementsprechend direkt zur Besichtigung der unteren Etage. Der erste Eindruck erschien durchaus vielversprechend, alles war aufgeräumt und weiß gestrichen. Der Teufel lag eher im Detail, jedes Zimmer hatte unterschiedliche Deckenhöhen (teilweise unter 1,90m) und es gab keine wirkliche Wohnstruktur.

Dieser Fakt setzte sich im Obergeschoss fort, die Wohnfläche war zwar riesig, aber nur für einen absoluten Chaoten effizient nutzbar. Die Zusammenstellung erweckte nie den Eindruck einer Wohnung, sondern einer lieblosen Aneinanderreihung von Räumen willkürlichster Architektur. So bestätigt sich also leider der Eindruck, dass ein verdächtig niedriger Kaufpreis in ordentlicher Wohngegend seinen Grund hat.

Deshalb zog ich von dannen, um mit meinem great Buddy ein wenig zu quatschen, essen und sinnlos fernzusehen. Dort lief „X-Diaries“ auf RTL2 und ich habe lang nicht mehr so einen hirnlosen Stuss verfolgen können. Klar waren einige Girls echt ansprechend, aber müsste man im real life mehr als eine Nacht mit diesen Prollgirls verbringen, gäbe es nur zwei Alternativen … Mord oder Selbstmord. Mit Mord kommt man vermutlich sogar straffrei durch, weil Einzeller mit Oberstubenhohlraum wahrscheinlich nicht artengeschützt sind. Wahnsinn!

Anschließend habe ich den Abend noch sehr amüsant und nett mit einer tollen Freundin im Midi ausklingen lassen, wo ich meinem geschundenen Hals eine heiße Zitrone und der Seele ein Stück Schokokuchen gegönnt habe. Vermutlich als Kombination das Highlight des Tages und der Beweis, dass es die kleinen Dinge und Begegnungen sind, die dem Leben ein wenig Wert geben.

Während nun Faithless in meinem Ohr chilled, bereite ich mich gedanklich auf den Wochenausklang vor. Morgen wartet noch ein Haufen Arbeit, dann wird für zwei Tage etwas relaxed. Bin mal gespannt, wann ich diesmal ins Reich der Fabeln, Träume und Verwirrung hinabgleite. Ich berichte wieder … keep on rockin‘ !!

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