Leben und Hilfe aus dem Notizblock

Frei – Zeit

Sommerbrise. Diese umwehte heute beim Aufwachen meine Nase, das halb geöffnete Fenster machte es möglich. Die sanfte Begrüßung, verbunden mit einem im Vergleich zum Vortag sehr hellen Lichtschein animierte zum frühen Aufstehen und ließ die Laune direkt im oberen Bereich der Glücksskala einklinken.

So emotional gestärkt ging es direkt zum Sport, wo ein kraftraubendes Ausdauer- und Krafttraining anstand, welches sowohl der Fettverbrennung, als auch der Erkältungsgenesung dienlich sein sollte. Gemeinsam mit meinem Kumpel bekämpften wir den inneren Schweinehund und bezwangen die Metallgewichte. Zwischendurch gab es nette Plaudereien und so manche Trainingstipps vom Coach.

Nach zwei Stunden in einem weitestgehend leeren Studio ging es auf den beschwingten Heimweg, die Aussicht auf einen spannenden Tag im Gepäck. Die Viertelstunde unter der Dusche war die Mühen wert, sauber und erfrischt war ich zu neuen Schandtaten bereit. Diese führten uns zunächst nach Endenich, wo laut Schnüss ein Mittelaltermarkt stattfinden sollte. Dort angekommen war aber leider festzustellen, dass dieser erst um 13.30 beginnen sollte – es war 12. So konnten wir zwar einigen Gauklern beim Aufbauen zusehen und ganz moderne Spielekonsolen in ihren Händen bewundern, hatten allerdings ansonsten kein Glück beim Atmen des altertümlichen Flairs – davon war nämlich nichts zu spüren. So drehten wir nur eine Runde im Ort, erwarben fantastischen Kuchen bei einem ortsansässigen Bäcker und besuchten auf dem Rückweg nach Hause den großen türkischen Supermarkt in Bad Godesberg. Dort deckten wir uns mit Türkischen Süßigkeiten ein und erwarben zusätzlich ein paar unbekannte Produkte – bin schon auf die Überraschung der Sinne gespannt.

Nachmittags ereilte uns noch ein spontaner Besuch und wir beschlossen, die 347. Ausgabe eines der größten Jahrmärkte Deutschlands zu besuchen. Auf Pützchens Markt angekommen ging es direkt an den Trödelständen mit Shirts und Accessoires vorbei Richtung Kuscheltier-Greifarm-Maschine. Mein Kumpel ist ein Meister im Abgreifen der Viecher und so landete wieder eins in den Armen meines Girly. Trotz der frühen Uhrzeit war es schon ziemlich voll – allerdings nicht, wie eigentlich zu erwarten, durch Familien, sondern bereits durch die Heerscharen Jugendlicher und junger Erwachsener der unteren Gesellschaftsschichten. Hier wurde Unmengen an hirnverbranntem Unsinn zum Besten gegeben und die Chance genutzt, unter einem Vorwand bereits Nachmittags mit dem Trinken anzufangen. Diesen Aspekt muss man auf einem Volksfest aber wohl als gegebenen Standard hinnehmen.

Die Geisterbahn war wie üblich ein Witz, der einzige Spaß bestand darin, meinen Kumpel hinterrücks zu Tode zu erschrecken. Nach einem tollen Ritt in der Wilden Maus, mit zwei 14jährigen im Wagen, die mächtig geschlottert haben, ging es rasch wieder nach Hause und von dort auf einen Kaffee zu McDonalds. Seit den McCafés hat sich der Schuppen an der B9 zum Hotspot verlorener Seelen gemausert. Irgendwie hat es Stil, draußen zu chillen und einfach mal Nichts zu tun.

Am Abend hat dann Percy Jackson mittels blauer Scheibe den Olymp gerettet und den Weg für Dr. Eisenfaust bereitet, der sich eben durch die neunte Runde gekämpft hat. Mr. Peters ist allerdings ein kleiner Feigling, verzögert den Fight, wo es nur geht. Sollte also eine klare Sache für den Boxbruder werden.

Morgen steht hoffentlich weitere Action in Form von Sport, Motorrad und Aktivitäten an – außerdem wollte ich mal ein paar ernsthafte Reportagen vorbereiten. Ich berichte über Erfolg oder Status dieser Vorhaben.

Bis dahin gehabt euch wohl und vergesst nicht: Für jeden erfüllten Traum stirbt ein Wunsch!! Keep on rockin‘ !!

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