Leben und Hilfe aus dem Notizblock

Saison … Eröffnung

Eröffnung. Sieht dieses Wort nicht irgendwie seltsam aus? Ok, vielleicht ist das auch situationsbedingt, heute wirkt es irgendwie falsch. Eröffnet man in seinem Leben eigentlich viel? Kommt auf die Definition und persönliche Lebenseinstellung an. Ein Leader wird dies viel häufiger tun (müssen), als die graue Maus aus der siebten Reihe. Es werden Meetings und Versammlungen eröffnet (meist mit einer Rede oder einigen einleitenden Worten), Veranstaltungen wie Messen oder Sportgroßereignisse (hier dann in der Regel mit richtig Tamtam) und wer sich zur Hochzeit entschließt, eröffnet in der Regel die Party mit einem entsprechenden Tanz. Dazu gibt es unzählige weitere Events, die in irgendeiner Art einer entsprechenden Zeremonie unterliegen. Bei allen Beispielen wird ein Ereignis gestartet, dem noch viele andere, die passiven Eröffner, beiwohnen.

Nun gibt es interessanterweise auch viele andere Situationen, viel intimer und privater, in der etwas eröffnet wird. Hier dreht sich dann das Wort in einen alternativen Kontext. Man kann dem Partner oder Freund eröffnen, dass man entlassen wird. Die Frau/ Freundin kann eröffnen, dass sie schwanger (oder trotz gegenteiliger Vermutung doch nicht schwanger) ist, der Arzt kann einem vielerlei eröffnen. Wo die erste Definition eher einen Beginn kennzeichnet, ist die zweite doch zumeist etwas gravierender. Eine Eröffnung im privaten Umfeld ist in der Regel der Beginn einer einschneidenden Veränderung. Die Schwangerschaft krempelt das Leben um, eine Entlassung bewirkt meist Orientierungslosigkeit und Aktionismus, tja, und was der Arzt alles für Hiobsbotschaften in petto hat, braucht hier nicht gesondert aufgezählt zu werden. Wichtig ist, weil es so selten dann doch nicht vorkommt, mit diesen Situationen gefasst umgehen zu lernen. Klar darf emotional und für eine Weile auch verzweifelt reagiert werden, aber da es sich vorwiegend um unwiderrufliche Nachrichten handelt, ist es schon nach kurzer Zeit wichtig, den Kopf einzuschalten und die Seele auszutricksen. So kommt man durch und entwickelt Pläne und Strategien, statt in Depression und Selbstmitleid zu versinken. Das ist schwer? Logisch. Sogar grässlich höllenschwer und es gibt keine Garantie, dass es klappt. Aber wer es nicht versucht, hat bereits verloren. Dafür ist aber jeder einzelne Tag zu kostbar.

Ich durfte heute einer Eröffnung entspanntester Art beiwohnen, denn im Telekom Forum fand die Saisoneröffnung der Baskets Bonn statt. Es herrschte extrem ausgelassene Stimmung, die neuen Spieler wurden begeistert empfangen und die Cheerleader sorgten für die nötigen optischen Reize.

In der neuen Saison wird wieder voll angegriffen, zunächst im Sturm auf die besten Playoff-Plätze, anschließend in der Hoffnung auf eine Steigerung gegenüber dem diesjährigen Vorjahresaus in Runde 1. Ich hab ein paar Fotos gemacht, um die Stimmung ein wenig zu euch zu transportieren und eventuell sogar Lust zu wecken, das ein oder andere Spiel im Telekom Dome zu verfolgen. Den chilligen neuen Vereinssong „Go Baskets“ könnt ihr dann auf der Autofahrt zur Halle schon mal als Einstimmung laut aufdrehen 😉

Der Rest des Tages dämmerte irgendwie an mir vorbei, die Erkältung scheint noch nicht vollends überwunden und so ruft schon um 22 Uhr das Bett. Bei mir ein deutliches Zeichen für angeschlagene Gesundheit. Also lasst euch nicht auch vom Virus erwischen – es ist dieses Jahr echt hartnäckig. Schlaft gut. Keep on rockin‘ !!

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