Zeit für kurze Arbeit

Kurzarbeit. Ist in der Regel kein sehr positives Signal, keine sehr angenehme Situation. In der letzten Wirtschaftskrise haben viele am eigenen Leib erlebt, welche vermeintlichen Vor-, aber entscheidenden Nachteile dies birgt. Insbesondere die ganze Automobil- und Zulieferer-Industrie war ja sehr davon betroffen. Kurzfristiger Vorteil mag sein, dass man einen zusätzlichen freien Tag in der Woche hat. Die damit verbundenen Nachteile überwiegen aber deutlich, sei es das gekürzte Gehalt oder eben die Gewissheit, dass es dem Arbeitgeber nicht so gut geht. Über kurz oder lang wird man in einer solchen Situation ähnlich angespannt, wie bei einem tatsächlichen Jobverlust. In der vergangenen Krise kam dazu noch das Gefühl, die Firmen würden jede Chance nutzen, die Kurzarbeit in die Länge zu ziehen, um noch etwas Geld zu sparen. Ich hatte heute ein ganz anderes Gefühl der Kurzarbeit, da ich nur noch anderthalb Tage im Büro vor mir hatte, bevor ich mich bis zum 17.10. verabschiede.

Es geht stramm auf den Urlaub zu, was auf der Arbeit heißt, die letzten offenen Punkte zu erledigen und Vorbereitungen für die Abwesenheit zu treffen. Da ich nicht übermäßig lange unterwegs bin, hält sich der Stress und die Aufregung bislang in Grenzen. Die echt herausfordernden drei Projekte sind erfolgreich durch das heutige Entscheidungsgremium bestätigt worden, womit mir auch diese Sorge genommen ist. Morgen erfolgt noch das Briefing der Chefin, danach bin ich dann endgültig abflugbereit.

Nach der Arbeit ging es direkt nach Bad Godesberg, um die letzten Einkäufe für den Urlaub zu erledigen. Ich brauchte noch eine luftige, lange Hose, um in der Türkei nicht zu freizügig aufzutreten. Auf dem Weg in unsere kleine Vorort-City konnten wir die schönen letzten Sonnenstrahlen des Tages genießen, selbst in meinem T-Shirt war es sehr angenehm. Der Lichtschein, der durch die nach gefallenem Herbstlaub offene Allee meiner Straße scheint, war fast romantisch. Der erste Zwischenstopp führte in unsere Buchhandlung, um für das Girly ein neues Buch zu besorgen – der Flug ist lang und wer weiß schon, ob das Hotel wirklich so gut ist 😉

Anschließend besuchten wir Strauss Innovations, wo ich bei meiner Suche nach einer Hose nicht fündig wurde, während die Kleine ein paar Karten und Süßigkeiten erwarb. Da ich noch immer hosenlos war (nein, nicht am Körper), ging es direkt zu H&M weiter, wo ein paar coole Stücke zur Auswahl standen. Nach einer den Männern angemessenen Umkleidesession konnte ich mich direkt für ein extrem cooles Teil zum kleinen Preis erwärmen. Freue mich, ist eine echt stylische Buchse.

Danach haben wir im Supermarkt noch etwas Abendessen besorgt, bei mir gab es Hirtensalat, Brötchen und Schweinebraten – fantastische Kombination, oder ?? 😉

Zuhause zerbrach ich mir lange den Kopf, wie ich Timos Monstermate bestmöglich präsentieren kann (ihr wisst, ich habe ein fantastisches Unikat von Das Mo-Artworks erstanden. Fotos folgen…). Mir schwebt eine runde Holzplattform vor, die mit vier Minispots ausgestattet ist und Aussparungen besitzt, um eine Art Glaskuppel einrasten zu lassen, die das gute Stück umhüllt. Falls ihr Inspiration, Ideen oder Anregungen habt – immer her damit.

Währenddessen hat mir der King of Queens den Abend verschönert und WordPress ihn direkt wieder vermiest: mangels Autosave-Funktion und aufgrund user-unfreundlicher Nutzeroberfläche schreibe ich diesen Artikel zum zweiten Mal – da ich nicht vorschreibe natürlich nicht mehr in der inspirierenden Ursprungsqualität – fuck!!

Egal, nun ist er ja fertig, ich bin’s auch und will jetzt meine Ruhe. Habt allesamt einen tollen Abend und lasst euch nicht stressen – im Gegenteil. Keep on rockin‘ !!

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