Kinds … Köpfe

Kinderspiel. Eigentlich benutzen wir Erwachsene diesen Begriff, wenn uns etwas besonders leicht fällt. Gedankenlos, selbstverständlich. Dabei gibt es echt komplizierte Kinderspiele, an denen so manches ausgewachsene Wesen kläglich scheitert. Auch, weil es oftmals der faszinierenden kindlichen Logik (beziehungsweise dem Fehlen dieser, ersetzt durch grandiose Intuition) viel besser gelingt, das Wesen des Spiels oder der Aufgabe zu erfassen und augenscheinlich spielend leicht eine Lösung zu präsentieren. Als Erwachsener lässt sich daraus lernen, nicht allzu verbissen an Aufgaben heranzugehen, sondern sie vielmehr als Spiel anzusehen, das meist auf höchst unterschiedlichen Wegen zum Erfolg führen kann. Dies gilt sowohl bei ganz einfachen Dingen daheim, wie dem Gesellschaftsspiel oder der Bedienung des neuen Fernsehers, als auch auf der Arbeit, im Kontext komplexer Projekte oder herausfordernder Installationen. Uns oftmals zuviel nachdenkenden Individuen sitzt allerdings oft die Angst im Nacken, Herausforderungen nicht bewältigen zu können, wenn wir vermeintlich den „notwendigen Ernst einer Aufgabe“ nicht erkennen – so, wie uns das über Jahre von Eltern, Lehrern, Vorgesetzten eingeimpft wurde. Ich stelle eine gewagte These auf: Nehmen wir das Leben und seine an uns gestellten Anforderungen nicht allzu wichtig (weil das Leben in der Regel unbeeindruckt weitergeht und der Großteil der Menschheit von uns individuell sowieso keinerlei Notiz nimmt), werden wir viel mehr Freude haben und letztendlich unsere Tage sowohl glücklicher, als auch erfolgreicher bestreiten. Ein Kinderspiel 🙂

Wir hatten heute das süße, quirlige Patenkind des Girly bei uns, das erstmal ein wenig die Bude gerockt und auf den Kopf gestellt hat. Da wurde gemalt, Bauklötze zu Türmen verwandelt, das Laufrad getestet und Geschichten erzählt. Zum Mittagessen ging’s ins Bago, wo die Kleene über Tische und Bänke steigen wollte, von uns aber erfolgreich gebändigt werden konnte. Wir geben hervorragende Kinderbetreuer ab und das spielerische Nudelessen wurde ganz besonders spannend. Es ist aber auch ein verflixtes Momentum, wenn diese glibberigen Dinger einfach nicht auf der Gabel liegenbleiben wollen 😉 Nachdem das Girly anschließend noch mit ihr auf dem Spielplatz war, während ich ein wenig das iPhone 4 von ihr konfiguriert habe, spielten wir noch ein wenig im Wohnzimmer mit den Bauklötzen. Um 16 Uhr wurde der Mäusezahn dann die 70 km nach Hause gebracht.

Nach der Rückkehr nach Bonn entschlossen wir uns, McFit einen Besuch abzustatten, was durchaus eine gute Idee war. Das Studio war halb gefüllt, wir hielten uns beide knapp 50 Minuten auf dem Crosstrainer auf und absolvierten danach noch eine gute Stunde ausdauerndes Krafttraining, bevor es heim ging und wir verdientermaßen den Abend mit einer leckeren Lieferung von Pizza Amore ausklingen lassen.

Obwohl der Tag nicht übermäßig aktiv war, ist es doch richtig schön geworden. So darf es morgen gerne weitergehen. Wir werden sehen. Keep on rockin‘ !!

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