Aus … Geschlafen

Ausgeschlafen. Selbst dieser Begriff unterliegt verschiedenen Definitionsmöglichkeiten. So bezeichnen gerade Fußballkommentatoren einen Spieler gerne als ausgeschlafen, dem eine besonders clevere Aktion gelingt, mit welcher er seinen Gegenspieler überrascht oder gar düpiert. Im Berufsleben werden ausgeschlafene Mitarbeiter in der Regel auch positiver wahrgenommen als solche, die mit dunklen Ringen unter den Augen ankommen und ohne Unterlass gähnen müssen. Damit kommen wir auch dem eigentlichen Wesen des Wortes näher, der Ausgeschlafenheit im körperlichen, physischen Sinne.

Nur, wann ist man ausgeschlafen? Gibt es dafür eine wissenschaftliche Formel, die dann garantiert auf jeden Menschen anzuwenden ist? Garantiert nicht 🙂 Als Regel gelten 6-8 Stunden Schlaf als lebensverlängernd und erholsam, doch sind auch Menschen bekannt, die nur vier (meist Politiker, Topmanager) oder sogar zehn (im Volksmund: Langschläfer) Stunden Schlaf benötigen. Schon deshalb kann es im Zusammenleben, beruflichen Alltag oder auf gemeinsamen Reisen zu gewissen Konfliktsituationen kommen.

Ich habe heute zum Beispiel ekzessiv lange ausgeschlafen, was bei mir 9.30 Uhr bedeutet. Ich habe aber Freunde, für die wäre es die reine Folter, an einem Sonntag zu dieser Zeit aus den Federn zu müssen. Da brauche ich vor 13 Uhr gar nicht erst anzurufen. Dabei ist meine Regelzeit des Erwachens (wir sprechen vom Wochenende) ca. 8 Uhr. Unter der Woche ist dies arbeitsbedingt natürlich noch etwas früher und dann kommt es auch bei mir vor, dass ich ein Mittagstief oder ähnliches bekomme. Glücklicherweise aber nicht sehr häufig.

Den heutigen Tag starteten mein Girly und ich aktiv, wir jetteten ins Sportstudio und quälten das Laufband, den Crosstrainer und die sonstigen Kraftmaschinen ein wenig. Sie hatten gegen uns keine Chance, der lange Schlaf hat unbezwingbare Energien freigesetzt. Die mittägliche Belohnung war dann ein Besuch bei unserem Lieblings-Fast-Food-Lokal, wo es den besten Latte Macchiato gibt (ich trinke keinen Kaffee, daher beruht diese Beurteilung auf meiner Leichtgläubigkeit gegenüber geliebten Menschen) und es heute erstaunlich voll war. Ich ließ mir einen Wrap schmecken, bevor sich unsere Wege trennten. Das Girly musste nämlich bereits heute wieder arbeiten, während ich erst morgen endgültig aus dem kurzen Urlaubstraum erwache.

Leider verbrachte ich einen Großteil des weiteren Tages am Rechner, während parallel die Fußball-Bundesliga lief. So musste ich die Idiotie meines favorisierten Clubs auch noch live miterleben. Naja, vielleicht folgt auf eine Schwächeperiode auch mal wieder eine gute Phase – so in 6-7 Jahren…

Der Abend sollte aber vermeintlich wieder angenehm werden, mein Girly kommt gleich heim und wir haben geplant, entspannt zu Abend zu essen, dabei ein wenig zu quatschen und uns eventuell einer kleinen, flimmernden Berieselung hinzugeben. Morgen wartet wieder der arme Ernst, der uns dieses Leben verleiden will. Zum Glück gelingt es ihm nicht.

Farewell, keep on rockin´ !!

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