Celebrate good times, come on !

Geburtstag. Wem gebührt an diesem Tag eigentlich wirklich die Ehre? Dem an diesem Tag das Licht der Welt erblickende Wesen (also einmalig im Leben, am Tag der Geburt), weil es eben etwas Besonderes ist, nach (mehr oder weniger) neun langen Monaten aus einem Feuchtbiotop herausgezerrt zu werden und im gleißenden Licht der Welt allen Problemen, Freuden und Herausforderungen ausgesetzt zu werden, die hier auf einen warten? Eigentlich sinnvoll, nur bekommt der kleine Wurm zu dieser Zeit nicht mal einen Hauch davon bewusst mit, da sich das Bewusstsein der Menschen erst mit ca. 2-3 Jahren zu entwickeln beginnt. Bis dahin ist alles vermeintlich gleich (unwichtig) – auch wenn es durchaus prägsame Momente gerade in den ersten Lebensmonaten gibt. Aber eben keine bewusste Wahrnehmung.

Also eher der Mama? Sie ist es immerhin, die das Kind am Tag der Geburt unter (mir nur aus dem Hörensagen bekannten) Schmerzen zur Welt bringt und sich dabei den Personen um sich herum massiv zu entblößen hat. Die völlig tiefenentspannt daliegt, wenn die Qualen erstmal vorbei sind und anschließend voll unbeschreiblicher Freude das Neugeborene in den Arm nimmt. An diesem Tag, ja, dafür votiere ich, gehört aller Ruhm ihr – mag sie auch ein wenig an den Papa abgeben, da es ohne ihn relativ schwierig gewesen wäre, die Vorarbeit für diesen Tag zu leisten.

Nun feiert man in der Regel aber jedes Jahr auf´s neue seinen Geburtstag (wird zumindest in der Regel dazu beglückwunscht, auch wenn man sich dem eigentlichen Feiern verweigert), womit wir wieder bei Punkt eins sind. Das Kind wird gepriesen und gehuldigt? Geht´s auf Jesus zurück, dem zur Geburt alle möglichen Geschenke gemacht wurden? Aber feiern wir dafür nicht schon Weihnachten? Und feiern nicht auch die Kulturkreise den Geburtstag, die mit Jesus nicht mal im Ansatz etwas am Hut haben? Nun gut, in unserer Welt steht es durchaus jedem zu, an einem Tag im Leben den Mittelpunkt für sich beanspruchen zu dürfen und kräftig gefeiert zu werden. Die Frage nach dem Warum lässt sich damit auch etwas auflösen: Die Menschen, die am Geburtstag teilhaben, freuen sich einfach, dass man auf der Welt ist – dabei spielt es keine Rolle, wer nun welchen Anteil daran hatte. Also sollten wir uns einfach an diesem einen Tag des Jahres erfreuen und nicht peinlich berührt sein, wenn uns jemand zu unserem irdischen Dasein beglückwünscht – in der Regel erfolgt dies aus Freundschaft und Respekt – und das ist ein sehr gutes Zeichen.

Natürlich gibt es auch einen Grund für diesen Opener, mein Girly hat tatsächloch heute Geburtstag. Interessanterweise zelebriert sie diesen zunächst bei ihren Eltern, bevor wir nachher gemeinsam ein wenig beisammen sind und hoffentlich eine schöne Zeit verbringen. Stammleser wissen ja bereits, dass noch ein paar Geschenke zu übergeben sind.

Durch ihre untertägige Abwesenheit konnte ich zunächst einen normalen Arbeitstag verbringen, wobei ich allerdings etwas früher heim ging, um noch ein paar Vorbereitungen zu treffen. Da noch ein wenig Zeit übrig blieb, konnte ich sogar noch etwas Sport treiben. Alles in allem ist heute aber nichts gravierendes passiert, weshalb ich jetzt ein wenig den King of Queens in meinen Fernseher lasse und die Ankunft des Girly erwarte.

Feiert schön. Keep on rockin` !!

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