Leben und Hilfe aus dem Notizblock

Bunt …. Spiele

Farbig. Oh, welche Vielzahl an Möglichkeiten dies doch zum Einstieg bietet. Im politischen Umfeld laufende Integrationsdebatten in Deutschland, Auswirkungen der Apartheit in Südafrika, oder auch der immer mal wieder aufflammende Konflikt in den USA. Im beruflichen Sinne stellt sich die Frage nach der Gestaltung einer Präsentation, steht die Entscheidung bzgl. Schwarzweiß- oder Farbdruck an oder wird über die Farbgestaltung von Verkaufsräumen zur Förderung der Kauflust von Kunden debattiert (hierzu gibt es tatsächlich eine Vielzahl wissenschaftlicher Untersuchungen. Glaubt ja nicht, dass in einem Supermarkt irgendetwas dem Zufall überlassen wird…).

Warum ich heute auf das Thema komme? Nun, wir waren am Abend im Sonnenstudio, um ein wenig „Farbe“ zu bekommen und die Mitarbeiterin sprach mich direkt mit „oh, Du bist ja schon richtig farbig“ an. Irgendwie kam mir das heute seltsam vor, zum einen, weil ich seit Wochen nicht mehr dort war und zum anderen klang das Wort in meinen Ohren nicht „richtig“. Aber es ist schon spannend, dass viele von uns bestrebt sind, einen etwas dunkleren Teint zu bekommen, während anderswo Menschen aufgrund ihrer farbigen Hautfarbe diskriminiert werden. Solidarisieren wir uns dadurch? Nein, ich denke, wir wollen in erster Linie Wellness und persönliches Wohlbefinden. Aber es lohnt sich auf jeden Fall, mal etwas genauer darüber nachzudenken, wonach wir streben und welche interessanten Geflechte es in solchen Zusammenhängen geben mag.

Auf jeden Fall tat es sehr gut, mal für 20 Minuten die Augen zu schließen und den Alltag abzuschütteln. Der Arbeitstag war nämlich von vielen Diskussionen, neuen Themen und eng terminierten Aufgaben bestimmt, während es parallel nasskalt war und auch das Büro keine wirklich schöne Athmosphäre bot. Egal, ist ja keine Entspannungsfarm und da ich in erster Linie für meine Arbeitsleistung bezahlt werde, wurde trotzdem alles adäquat erledigt.

Dennoch oder gerade deshalb fühlte ich mich anschließend wie gerädert und war nicht wirklich aktiv. Vor dem Sonnenstudio verbrachte ich einige Zeit auf der Couch, las eine Präsentation und ließ nebenbei den Fernseher laufen – träge, aber manchmal eben nicht zu ändern. Am Abend haben wir dann den großen Wäschewechsel des Girly vorgenommen, der zweimal jährlich stattfindet. Mangels Stauraum in der Wohnung verschwindet die Kleidung des Frühjahrs und Sommers in Boxen, Koffern und Trollys, während nun die Herbst- und Wintermode wieder den Kleiderschrank besiedelt und somit in den Vordergrund rückt. Damit ist nun auch privat offiziell der Sommer beendet.

Nach dieser schweißtreibenden Aufgabe (die Koffer möchten zunächst runter vom und dann wieder hinauf auf den Schrank gehievt werden) haben wir uns nun eine kleine Erholung verdient – ich weiß, das Sonnenstudio … aber das war ja vor der Klamottenkiste 😉

Das heißt für mich, das Notebook zuklappen und meine Aufmerksamkeit aus der virtuellen in die reale Welt zu verlagern – deshalb schlafet gut, träumet süß und freuet euch auf morgen. Keep on rockin´ !!

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