Leben und Hilfe aus dem Notizblock

Herbstliche Seelenstreichler

Herbstsonne. Ein herrliches Erlebnis, wenn sie durch das bunte, allmählich gelichtete Blätterdach der Bäume auf die Alleen in den Rheinauen dringt. Dieser warme Lichteinfall ist kaum in Worte zu fassen, wie er die gesamte Stimmung trägt und die eigentlich doch eher unangenehme Kälte vergessen lässt. Die auf den Wiesen liegenden Blätter rahmen das Bild ein und lassen es gemeinsam mit den glitzernden Wogen des Rheins perfekt erscheinen. So wird der mittägliche Spaziergang, den wir heute als Ersatz für das Essen in der Kantine unternommen haben, zu einem vollkommen erholsamen Erlebnis, der die Batterien für den zweiten Teil des Arbeitstages spielend wieder auflädt.

Der Nachteil dabei war natürlich, dass die Pausenzeit wie im Flug verging und die Arbeit schnell wieder nach Pflichterfüllung schrie – was im Umkehrschluss dennoch eine Bestätigung für die Schönheit der Szenerie darstellte, denn hätten wir gefroren, uns gelangweilt oder zu sehr geschwitzt, hätte sich der Genuss sicherlich nicht in dieser Form eingestellt. So spazierten wir die Promenade entlang, unterhielten uns sowohl über fachliche, als auch persönliche Themen und waren uns schnell einig, dies nun regelmäßig zu wiederholen. Als mein Best Buddy und ich zurück im Büro waren, konnten wir die weiteren anstehenden Aufgaben erfrischt angehen und zumindest mir kam es so vor, als gingen sie etwas leichter von der Hand. Klar, nach einem voluminösen Mittagsmahl schreit der Körper auch eher nach Regeneration und schaltet auf den Verdauungsmodus um, während mehrere kleine Snacks und Bewegung in der Pause den Energielevel stabil halten.

So stabil, dass wir spontan entschieden, nach der Arbeit noch das Sportstudio zu besuchen. Erstaunlich, dass die Schranke schon wieder nicht funktionierte, was darauf schließen lässt, dass irgendein Pansen wieder ohne Ticket direkt durch die Schranke in die Tiefgarage ballern wollte – Vorteil für uns, so mussten wir kein Ticket ziehen 😉

Das Studio war wieder einmal sehr voll, was sich unter der Woche aber stets auf´s Neue so darstellt. Da mir heute nicht der Sinn nach dem Ergometer stand, enterte ich einen Crosstrainer im schon gerammelt vollen Cardiobereich und powerte mich völlig aus, während um mich herum Poser und Boxenluder gegenseitig zu beeindrucken versuchten. Immer wieder lustig, wie die Jungs versuchen, ihre Möchtegernärmchen durch ein labberiges Muscleshirt zu präsentieren versuchen, während die Mädels immer wieder die Haare aus dem Gesicht streichen und ihr Make-Up an den Geräten verschmieren. Würden sie dabei nicht die Geräte blockieren, die ich gerne nutzen möchte, würden sie mich bei ihrem Getue noch nicht einmal wirklich stören. Solange sie aber auf den Kraftgeräten hocken und rumflirten, ohne eine Übung auszuführen, bin ich darüber nicht besonders glücklich.

Nun, zum Glück zeichnet uns eine gewisse Flexibilität aus, so dass wir durch die Gerätekonstellation hüpften und die Leute um uns herum beobachteten. McFit ist in der Tat ein eindrucksvoller Querschnitt durch die Gesellschaft, was ebenfalls zwei Seiten hat – denn man findet zum einen Trainingspartner aus dem bevorzugten, zum anderen aber auch aus dem eigentlich zu vermeidenden Schichtmodell 😉

Egal, nachdem die diversen Muskelpartien zu keiner Wiederholung mehr bereit waren, machte ich mich auf den Heimweg, erledigte ein wenig Hausputz und entspanne nun auf der Couch. Dough, Carrie und mein Girly sollten mir den Abend versüßen – in dieser Reihenfolge. Morgen stehen noch ein paar Abgabetermine an und dann gehts ins verlängerte Wochenende … schade, schade, was macht man nur mit der ganzen freien Zeit? Ideen? Dann mal ran. Keep on rockin´ !!

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