Leben und Hilfe aus dem Notizblock

Hü und Hott

Umstellung. Fällt mal leicht, oft eher schwer. Weil es heißt, aus Gewohntem auszubrechen oder, schlimmer noch, herausgebrochen zu werden. Dann muss man sich an neue Situationen, Umgebungen, Kollegen oder Aufgaben gewöhnen, vielleicht auch an etwas ganz anderes. In erster Linie ist es ein psychischer Prozess, der die Physis mit beeinflussen kann. Wie das? Fragt mal einen Psychiater oder Psychologen, es existiert ein kausaler Zusammenhang zwischen Körper und Seele (bei Bedarf steht auch jeder gottberufene Geistliche egal welcher Religion für eine entsprechende Bestätigung zur Verfügung). Und ohne Seele ist der Körper nutzlos, deshalb ist es ratsam, ein wenig auf die innere Stimme zu hören und die Lebensumgebung mit all seinen Einflüssen ein wenig in die Wohlfühlrichtung zu lenken.

Heute erlebte ich eine andere Art der Umstellung, quasi the same procedure as every year, dennoch erstaunlicherweise immer wieder überraschend und plötzlich: Die Zeitumstellung des Wochenendes bewirkte, dass sich der Arbeitstag elendig lang anfühlte und die Uhr wirkte, als würde sie die Zeiger bei jeder Umdrehung einmal tief durch eine Lache Sekundenkleber ziehen. Seltsam finde ich das deshalb, weil ich meine Schlaf-, Ess- und Lebensgewohnheiten direkt an die Winterzeit angepasst habe – ich war zur gleichen Uhrzeit im Bett, wurde zur gleichen Zeit wach, sämtliche Rituale passten zusammen und doch – etwas war anders. Ich vermute, dass es am Tageslicht lag. Irgendwie schien es, als hätte sich der Himmel der Uhrzeit angepasst (ihr wisst, Winterzeit) und verweigere die definitive Helligkeit. Es dämmerte den ganzen Tag vor sich hin und dunkelte bereits weit vor Feierabend wieder ordentlich zu.

Glücklicherweise schlägt das bei mir nicht auf mein Gemüt, so bin ich fröhlich zum Sport gefahren und habe eine fantastische Runde auf dem Crosstrainer absolviert. Das anschließende Krafttraining war aber eher ernüchternd, da es so voll war, wie ich es dort noch nie erlebt habe. An jedem Gerät stand schon mindestens ein Nachfolger parat – so habe ich mich bevorzugt auf der Bauchmuskelbank breitgemacht und 350 Sit-Ups absolviert – Bestwert seit geschätzt 10 Jahren, aber ich hatte ja auch Zeit.

Schön waren die Surfer auf dem Rhein, da musste ich doch direkt mal die Kamera zücken. So oft sieht man sowas ja dann doch nicht. Muss ich beizeiten auch mal ausprobieren.

Dann ging´s heim, unter Wasser und ins Wohnzimmer. Hier wartet der Fernseher, die Brötchen lachen mich an und der Abend kann einen schönen Lauf nehmen – vorausgesetzt, mein Girly kommt gleich heim. Sollte nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen. We´ll see. Keep on rockin´ !!

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