Leben und Hilfe aus dem Notizblock

Nass ist Dunkel

Herbstwirren. Es ist dunkel, es ist nass, das Laub verklebt Gehsteig und Schuhe, lässt Fahrzeuge rutschen und Fußgänger stolpern, es ist ungemütlich und regnet beständig. Kurzum, der wahrlich ungemütliche Teil des Herbstes hat sich gegen die letzten Spätsommerbemühungen Petrus‘ durchgesetzt und eilt nun herbei, um die Tage ein wenig unfreundlicher erscheinen zu lassen. Dies gelingt ihm erschreckend leicht und effektiv, die Menschen auf den Straßen machen einen unglücklicheren Eindruck und die vielen Freizeitmöglichkeiten der vergangenen Monate scheinen sich gemeinsam mit der Sonne für einige Zeit verabschiedet zu haben. So stellt sich, insbesondere an freien Tagen, schon kurz nach dem Aufstehen die Frage nach einer befriedigenden Gestaltung der folgenden Stunden. Wo ist es spannend, interessant und abwechslungsreich, dazu aber auch nicht zu voll? Wohin kann man gehen oder fahren, um das Gemüt etwas zu besänftigen und der Seele ein wenig Freude zu schenken? Alles eine Frage der Einstellung, meint man einwerfen zu wollen, aber ganz so einfach ist es eben nicht. Der Kausalzusammenhang von Sonne und guter Laune ist nicht von der Hand zu weisen, außerdem traut man sich bei schönem Wetter dann doch eher raus und die Veranstalter bieten wesentlich mehr Möglichkeiten des Amüsement an.

So konnten leider auch wir bis zum Abend keine wirkliche Freude und Befriedigung finden, auch wenn wir einiges versuchten. Leider begann es schon schlecht, als mein Windows Phone trotz entsprechender Benachrichtigungskarte wider Erwarten noch nicht in der Postfiliale zur Abholung bereit lag („hat der Fahrer wohl doch nicht mehr geschafft, dann eben Montag“ – na toll…) und meine Freude darauf direkt einen Dämpfer erhielt. Von dort ging es in die City, wo wir im Café „Goldbraun“ eine Chai Latte und eine Hot Chocolate zu uns nahmen, die mehr oder minder das Highligt der ersten Tageshälfte darstellten. Im Anschluss hasteten wir durch die verregnete Stadt, auf der Suche nach einem Adpater und zwei Büchern, was es kurioserweise alles nicht gab.

Deshalb mussten wir noch zum Einkaufspark in Sankt Augustin, wo wir zumindest die Bücher ergattern konnten – einen Adapter (HDMI) gab es auch dort nicht. Leider war es erst 14 Uhr und wir hatten immer noch keine Idee, was den weiteren Tagesverlauf anging. Die Tutanchamun-Ausstellung in Köln drohte mit zweistündiger Wartezeit an der Kasse, was wir uns nicht antun wollten. Also ging es heim, ich habe Fußball geschaut (tolles Spiel meiner Gladbacher, 3:3 gegen die Bayern) und mein Girly hat gelesen. Danach wurde es endlich schöner, wir brachen gegen 17.30 Uhr zu einem tollen, regenfreien, schön beleuchteten Spaziergang durch das Villenviertel zur Rheinpromenade und zurück an. Hier war Zeit für schöne Gespräche und stressfreien Genuss von frischer Luft und schönem Leben.

Nun wird gleich ein wenig gegessen und der Abend genossen – hoffentlich. So wurde ein typisch öder Herbsttag zumindest in eine angenehmere Richtung gelenkt. Daran sollten wir festhalten. Gemeinsam. Damit die Winter- nicht schon zur Herbstdepression wird 😉 Keep on rockin´ !!

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