Leben und Hilfe aus dem Notizblock

Soundcheck: Andrew Belle – The Ladder //

Umwerfend. Ein Musiker hat mich soeben zu einer neuen Kategorie hier im Blog inspiriert, so gibt es nun also „Ree’s Soundcheck“. Da ich in Bezug auf Musik extremst wandlungsfähig bin und je nach Stimmungslage von Klassik bis härtestem Hardrock alles in meinem Repertoire vorkommt, werde ich mich im Vorfeld sicherlich nicht auf ein Genre festlegen (lassen/ können). Genauso kann ich nichts über die Regelmässigkeit von entsprechenden Rezensionen sagen … seid offen, entspannt und überrascht, wenn es entsprechend neues Material gibt.

Lange Vorrede, doch wer war es nun, der die Schaffung dieser Kategorie zu verantworten hat? Andrew Belle heißt der junge Mann, ein Musiker aus Chicago, dem ich über eine Musikplattform aus purem Zufall begegnet bin. Zwei Songs waren dort kostenlos abrufbar, „The Ladder“ und „Static Waves“, und sie haben mich einfach tief berührt und emotional umgehauen. Eingängige Melodien harmonieren mit gefühlvollen Texten und der wundervollen Stimme Belle’s, der irgendwo zwischen James Blunt und Gary Lightbody von Snow Patrol liegt, dabei aber von beiden das Beste vereint. Ich war so begeistert, dass ich mir bei iTunes direkt das im Februar erschienene Album gekauft habe. Es heißt ebenfalls „The Ladder“ und ist derzeit für 4,99 EUR zu haben – kann ich wärmstens empfehlen (ich schaffe ja keine Kategorie für crap).

Der gleichnamige Opener könnte direkt in den Soundtrack von Greys Anatomy eingefügt werden, so hervorragend würde er als Untermalung der Krankenhausdramen und zwischenmenschlichen Verwirrungen passen. Spannung wechselt sich mit Harmonie ab und Belle führt gefühlvoll durch die einzelnen Passagen des Songs. Bei „Static Waves“ hat er Unterstützung von Katie Herzig, die mir ebenfalls bislang nichts sagte, aber großartig mit seiner Stimme harmoniert. Dieser Lovesong verdient sich das Lob, absolut radiotauglich zu sein und durch seinen teilweise überlagerten Gesang eine immer fesselnde Atmosphäre zu schaffen.

In diesem Stil geht es weiter, was dem Werk absolut gut tut, da Andrew Belle durch seine ruhige Stimme für diesen Musikstil wie geschaffen zu sein scheint. Wirkliche Schwächen konnte ich in den zehn Songs nicht ausmachen, lediglich „Add it up“ überzeugte mich nicht vollends, hier war die Musik für meinen Geschmack etwas wirr. Aber auch die melodisch etwas schnelleren Tracks, „Reach“ beispielsweise, werden durch den Gesang in chillige Sphären geführt und regen zum Nachdenken oder Träumen an. Mein heimlicher Favorit auf dem Album ist aber eindeutig „Oh My Stars“ – selten habe ich Gänsehaut und werde sentimental, wenn ich Musik höre, aber dieser Song, langsam, klavierunterlegt, tiefgehend, hat mich erwischt. Dann noch die Geigen als Bridge – wow Baby, what a feeling!

Kurzum, unterstützt diesen jungen, aufstrebenden Künstler, wenn ihr langsame, sentimentale Stücke zum Weinen, Hoffen, Träumen sucht und den Stil der Balladen von James Blunt oder Snow Patrol mögt (aber ohne E-Gitarren). Andrew Belle war heute ganz eindeutig mein Tageshighlight – beziehungsweise ein stimmungsvoller Beginn des neuen Tages.

Keep on rockin‘ !!

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