Umgezogen

Umziehen. Da steht doch zunächst mal die Frage im Vordergrund: Kleidung oder Wohnung? Oder Haus natürlich. Also, will man Umziehen oder sch umziehen. Das eine ist etwas unkomplizierter, obwohl es bei Frauen durchaus gewisse Schwierigkeiten aufwerfen kann, das für einen bestimmten Anlass passende Kleidungsstück zu finden – es könnte einem ja wer weiß wer begegnen und dann möchte man nicht in „Lumpen“ angetroffen werden. Die Männer haben es da naturgegeben leichter: Jeans, sowie ein schickes Hemd oder T-Shirt, gepaart mit den passenden Schuhen, und schon ist der perfekte Look fertig. Im Kleid sähen sie auch wirklich blöd aus 😉 Dennoch, Kleidung umziehen ist an und für sich keine große Sache, zumal man es tagtäglich vollzieht und dementsprechende Übung hat.

Umziehen in eine andere Wohnung oder gar ein Haus ist da schon viel komplizierter. Da ist zunächst mal die Entscheidung zu treffen, wohin und wann man umziehen möchte. Dann kommen die Besichtigungen und die vielen Fragezeichen und Zweifel: Ist es die richtige Gegend, passt die Größe, stimmt die Ausstattung, kann sie problemlos finanziert werden und ist sie zum Wunschtermin bezugsfertig? Das alles trifft sowohl auf ein Miet-, als auch ein Kaufobjekt zu und es ist ebenfalls egal, ob es in eine Wohnung oder ein Haus gehen soll.

Hat man das alles geklärt, gilt es, sich um eine rechtzeitige Kündigung, respektive Verkauf, der derzeit bewohnten Immobilie zu kümmern, woran sich nahtlos das Entrümpeln und meist leider auch die Renovierung anschließt. Rückt dann der große Tag näher (egal, ob auch im neuen Domizil zuvor noch renoviert werden musste oder nicht), sind die Freunde und Bekannten eine wünschenswerte Entlastung, denn es bereitet schon die ein oder andere Schwierigkeit, Elektrogeräte, Terrarien oder Schränke zu tragen. Ist dann alles transportiert, geht es in umgekehrter Reihenfolge weiter: Wagen entladen, hineintragen, aufbauen, säubern, einräumen, fertig. Hoffentlich. Ihr seht: So ein Umzug ist teuer, nervenaufreibend, anstrengend, zeitaufwendig, aber am Ende hoffentlich auch ertragreich im Sinne von persönlicher Zufriedenheit.

Nun, genau diese Aktivität prägte unseren Samstag von morgens bis zum frühen Abend. Das Haus guter Freunde musste komplett leergeräumt und in der neuen Bleibe wieder platziert werden. Das bedeutete, Aufstehen um kurz vor sieben, Katzenwäsche und dann eine Stunde Autofahrt, bevor die Action losgehen konnte. So ein Umzug ist eine Art natürliches Fitnessprogramm, das bei entsprechender Selbstmotivation sogar ein wenig Spaß bereiten kann. Ich bin kein Freund von längeren Pausen und so ging es für mich in einer Tour rein, raus, hoch und runter, bremsen ließ ich mich höchstens von den anderen Helfern oder Hindernissen auf dem Weg – es geht leider nicht alles auf einmal. Naja, zu allem Unglück verlor ich beim Pausensnack auch noch eine Krone an ein Haribo-Weingummi und schlug mir mit dem Wandregel eineordentlich blutende Kerbe in den Schädel. Ist allerdings halb so wild. Zum Glück war bis Abends der größte Teil der Arbeit geschafft, denn mein Girly und ich hatten für 19.30 Uhr noch Scorpionskarten, Abschiedstournee in Köln.

So brachen wir nach einer kurzen Erfrischung und dem Klamottenwechsel geschafft auf und verleben gleich vermutlich ein großartiges Event in der Lanxess-Arena. Darüber schreibe ich aber voraussichtlich später im Soundcheck etwas ausführlicher. Hattet ihr einen guten Samstag? Will ich doch hoffen. Keep on rockin‘ !!

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