Leben und Hilfe aus dem Notizblock

Menschlein wechsel Dich

Wechselspiele. Hin und her, rein und wieder raus, freiwillig oder gezwungenermaßen. Meist eher im sportlichen Bereich anzutreffen, wo Trainer ihre Spieler immer mal wieder austauschen, sei es aus taktischen Gründen, wegen Verletzungen oder Formschwächen. Da es unterschiedlichste Gründe für einen Wechsel gibt, reagieren die Spieler natürlich völlig differenziert auf so eine Maßnahme. Während ein verletzter Spieler zwar frustriert ist, dies aber eher an der Spieluntauglichkeit liegt, fällt die Reaktion in den beiden anderen Fällen zumeist weniger erfreulich aus – hier regiert in der Regel der Egoismus des Einzelnen und die Entscheidung des Trainers ist schwer nachvollziehbar. Zu viele Nicht-Berücksichtigungen können natürlich auch dafür sorgen, dass der Spieler nachhaltig böse wird und einen Vereinswechsel anstrebt – ebenfalls ein völlig normaler Vorgang im Profi-Sport-Business.

Wechsel im „normalen“ Berufsleben fallen hingegen wesentlich seltener an und bedürfen daher einer viel intensiveren Vorabüberlegung, da beim Durchschnittsbürger mit der Veränderung kein Jahresgehalt in astronomischer Höhe anfällt und dazu die Integration in einen neuen Bereich, eine neue Firma oder gar eine neue Stadt weitreichende Komplikationen mit sich bringen kann. Ich spreche da aus Erfahrung – was alle Punk angeht…

Noch seltener (zumindest im Regelfall bei einem gefestigten und entspannten Menschen) geschehen Wechsel im privaten Bereich. Klar, in Kindheit und Jugend wechselt man häufiger seine Freunde, weil sich Interessen verändern und als junger Erwachsener, vorzugsweise Student, scheinen auch Beziehungen immer häufiger als kurze Abenteuer angesehen zu werden. Doch mit fortschreitendem Alter vertiefen sich Verbindungen, was sowohl Freunde, als auch Paare enger zusammenrücken und aneinander binden lässt. Natürlich passieren auch hier Veränderungen, Freunde ziehen fort, Beziehungen brechen auseinander – doch geschieht dies nun seltener (was es aber nicht minder schmerzhaft macht).

Bei Freunden von mir bahnt sich immer mal wieder ein derartiger Wechsel an, aber bislang ging es noch immer in die Verlängerung. Wie es diesmal ausgeht, vermag ich noch nicht abzuschätzen, zumal ich bereits häufig daneben lag. Nur soviel ist klar: Gibt es in den amerikanischen Profiligen NFL und NHL nach der regulären Spielzeit oder Verlängerung keinen Sieger, folgt der Sudden Death. Ein Omen? Wer weiß.

Ich war nach der Arbeit beim Sport und nun schmerzt mein Rücken. Vermaledeites Rudergerät, aber irgendwie muss der Speckansatz ja verschwinden – und zwar vor Weihnachten, aufgeschoben wird nichts mehr. So pflege ich mich also gleich mal in der Badewanne und mache mich fit für das nächste Training. Es ist bestimmt nicht weit, also… keep on rockin‘ !!

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