Road Trip für die Tonne

Horrorstory. Wahre Abenteuer erlebt man (nicht immer, aber meist) völlig unerwartet. Eigentlich sollte unser Trip an die Niederländische Küste mit der 34 Jahre alten Susi (ein T3-Wohnmobil) ein entspannter Ausflug werden. Zwar spannend, weil die erste richtige Tour, aber nicht über die Maßen aufregend.

Nun, es kam anders, natürlich, und nicht unbedingt besser. Obwohl wir vermutlich in 3 Wochen darüber lachen können.

Das Drama begann bereits damit, dass es in Deutschland wie aus Kübeln schüttete und wir die ganze Fahrt leicht in Zweifel zogen. In einem T3 ist es zu Zweit plus mittelgroßem Hund bei Dauerregen nämlich mäßig schön. Da aber an der Küste Sonnenschein vorhergesagt war, brachen wir dennoch auf.

Das nächste schlechte Omen war das Ergebnis unserer Entscheidung, Autobahnen zu vermeiden. So führte uns das Navi durch die Innenstädte von Köln, Leverkusen und Langenfeld, was eine Fahrt von 3 Stunden für knapp 30 km bedeutete. Doch auch dies ließen wir unberücksichtigt und wechselten auf die Autobahn, wo wir dann auch deutlich besser voran kamen.

Der Leistungsabfall von Susi, ca. 150 km hinter der Grenze, hätte uns aber eine Warnung sein sollen – wir schafften kaum noch 70km/h. 10 km später war es dann soweit – Blockade, Standstreifen, ADAC (in diesem Fall der Niederländische AWNB). Diagnose: Motorschaden, abschleppen auf einen Parkplatz in der Nähe war angesagt. Shit. Das Ärgernis also in Vollendung? Mitnichten.

Als sei das alles noch nicht genug, haben wir unseren Wirbelwind an die Schiebetür angebunden – just wollte er reißaus nehmen und riss den Türgriff (aus Metall!!) in zwei Teile … was getoppt wurde durch die Tatsache, dass mir der Griff auf den Handknochen flog und nun dort alles geschwollen, grün und blau ist.

Kann es noch schlimmer kommen? Ich will es nicht beschreien. Morgen um 10 Uhr werden wir, wenn alles nach Plan läuft, Richtung Kleve geschleppt, dort erwartet uns dann die nächste Diagnose und die Frage, wie wir Susi nach Dortmund zu meinen Eltern kriegen. Ich hoffe, der ADAC hat ein Einsehen und das Chaos dieses wirklich ungewöhnlichen Tages findet ein Ende. Ich werde berichten.

In diesem Sinne kippen wir nun eine Flasche Wein und harren der Dinge, die da kommen.

Keep on rockin‘
Ree

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