Leben und Hilfe aus dem Notizblock

Refined and reloaded!

Neustart. Ja, es geht wieder los. Es wird auch Zeit. Schlechte Zeiten sind gute Zeiten für die Kreativität. Aktuell ist mir vieles egal, manches trifft mich hart und einiges geht gar nicht. Was mir nie egal war: Das Brach liegen dieses Blogs. Aber irgendwie fehlte der Antrieb, mag auch an den vielen Themen nebenbei gelegen haben – exemplarisch sei hier nur das nun abgeschlossene Studium genannt. Whatsoever, es soll nun weiter gehen.

Auftanken in der Heimat ist meistens eine gute Idee, denn obwohl sich dann und wann Langeweile einschleicht, sorgt gerade dieses unangestrengte „durch-den-Tag-gleiten“ für eine unbewusste innere Einkehr, welche zur Justierung des eigenen Selbst unabdingbar ist. Für mich ist das Dortmund, Homebase, obwohl ich nun schon seit über 10 Jahren nicht mehr in der Stadt wohne. Doch jede Rückkehr ist eine Seelendusche par excellence und zeigt mir auf, wo ich herkomme (nicht zwangsläufig wieder komplett hin möchte) und was mich geprägt hat. Gerade die sprichwörtliche Gradlinigkeit des Ruhrgebiets holt mich immer mal wieder auf den Boden zurück; heute im Sparkassenraum mit dem Geldautomaten in Essen-Steele – es war überraschend voll und direkt wurde rotzig geschnackt, über das Wetter, Rot-Weiß und meinen Mönchengladbach-Schal. Ohne übertriebene Freundlichkeit, aber auch komplett ohne negative Gefühle. Nach fünf Minuten war der Spaß vorbei, wir sagten „schönes Wochenende“ und weiter ging´s. Aber angefühlt hat es sich gut, nach Zuhause. Das ist cool.

IMG_20151205_2144588_rewind-49349328Auch ansonsten durften die Gedanken durch den Kopf schweifen, ohne dass ich allzu lange an einem einzelnen hängen geblieben bin. Ob im Pfefferkorn am Phoenixsee (schande, war das Essen lecker…), beim bummeln in der City (dass es Andrä echt immer noch gibt – direkt mal ein paar CDs geschossen) oder auch einfach im Arbeitszimmer der Eltern, Schwerelosigkeit und Runterkommen waren die Devise. Ich glaube, das ist besser gelungen, als ich es vor der Abfahrt am Freitag geglaubt hatte. Nun heißt es, etwas abchillen und einen leckeren Smirnoff Ice genießen, während mir Company Segundo seine kubanischen Rhythmen mittels meiner intergalaktischen Kombi Fiio X3 und Teufel Aureol Real Black Edition näher bringt. Ein Tag kann schlechter ausklingen (ach ja, hatte ich erwähnt, dass meine Gladbacher heute den ruhmreichen FC Bayern mit 3:1 aus dem Borussiapark gejagt hat?).

Morgen geht es zurück ins Rheinland, nicht ohne am Vormittag noch etwas Ruhrpottluft zu schnuppern. Mal sehen, was dort für Abenteuer auf mich warten. Was immer es auch sein wird, ich habe fest vor, dies zukünftig wieder regelmäßig hier festzuhalten. Weil es mir gut tut. Und wenn es dem ein- oder anderen von euch auch eine kleine Freude bereitet, umso besser.

In diesem Sinne, keep on rockin´ again.
Ree

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