Das Alltägliche genießen! (005/366)

Alltag. Welch ein negativ besetzter Begriff, wenn man sich mal so richtig umhört. Langweiliger Alltag, eine Beziehung muss den Anforderungen des Alltags stand halten, Alltagstrott … dabei kann so eine gewisse Struktur auch Kraft geben, einen selbst funktionieren lassen. Wenn man etwas erledigen darf, womit man vertraut ist, in einem gewohnten Umfeld und ohne außergewöhnliche Herausforderungen, dann kann das durchaus hilfreich sein.

Zudem, wenn man mal ehrlich ist: Wer möchte schon jeden Tag ganz Neuem gegenüberstehen, immer mit der Ungewissheit, dem nicht gewachsen zu sein? Selbst Extremsportler, die „immer wieder die Herausforderung suchen“, trainieren oft jahrelang spezifische Techniken, um in diesem einen besonderen Moment die nötige Höchstleistung zu bringen. Der Rest ist Alltag. Positiver Alltag, denn sie optimieren sich ja selbst. Vielleicht ist das auch im Büro die richtige Herangehensweise. Man kann Präsentationen schneller erstellen, wenn man das dafür notwendige Programm beständig besser kennen lernt; bessere Erklärungen für Abweichungen finden, wenn man stets den gleichen Bericht erstellt; Arbeitsabläufe optimieren und kleine Pause einlegen (oder mehr schaffen), wenn man an Routineprozessen arbeitet.

Geht vermutlich nicht überall, aber ein wenig darüber sinnieren, ob Alltag immer schlecht sein muss, ist sicherlich nicht verkehrt. Habe mir übrigens heute die „Buddhismus Aktuell“ besorgt, Titelthema „Achtsamkeit“, und schon ein wenig reingelesen. Passt teilweise auch zum Thema, sorgt sie doch für eine bewusstere Wahrnehmung des Selbst und der Umgebung. Spannend. Darüber habe ich glatt den Sport vergessen. Aber Regeneration ist ja auch elementar wichtig.

Demzufolge ist der Song-Snippet des Tages heute auch: Keiner. Denn es lief instrumentale klassische Musik von Bach. Wie intellektuell!

Keep on rockin´
Ree

 

Werbeanzeigen

1 Comment

  1. Auch in der Arbeit musste ich neu lernen, dass man tatsächlich zuerst einfache Aufgaben lösen sollte und die Schwierigen hinten anstellen soll. Dadurch ist man bei den Herausforderungen besser motiviert und auch konzentriert. Und: Man weiß, dass man bereits einen vorangegangenen Erfolg (die einfacheren Aufgaben) zu verbuchen hat.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s