Wenn ein Plan stagniert! (006/366)

Stillstand. Kennt ihr das? Ganz fest habt ihr euch etwas vorgenommen, seid überzeugt, dass es euch hilft, aber kriegt es dann nicht so konsequent auf die Reihe, wie eigentlich geplant? Auch wenn es unterschiedlichste Gründe haben kann, so führt es doch in der Regel lediglich zu Einem: Kurzzeitiger Frustration.

Bei mir ist es der Sport. Ich weiß, ich habe ihn nötig und er tut mir in der aktuellen Situation gut. Zwei hervorragende Gründe, ihn permanent in den Tag einzubauen. Und nun habe ich es gleich an zwei Tagen hintereinander versäumt. Klar, es gibt Erklärungen, aber sind es nicht nur Ausreden? Der Vormittagstermin ging länger als geplant, daher wurde es mit Sport am Mittag zu knapp. Und der Kumpel musste zur Werkstatt gebracht werden, bevor sie schließt, daher ging es auch direkt nach der Arbeit nicht. Im Anschluss war man ja an der Werkstatt, also zwei Minuten von daheim entfernt, was bedeutet 25 Minuten Fahrt zum Sportstudio – das ist ja Aufwand. Aber dennoch: Nun ärgere ich mich. Denn was hatte ich ansonsten schon zu tun? Nix. War stattdessen asiatisch essen (im Schnellimbiss, aber mit Stäbchen und lecker, Rindfleich in höllisch scharfem Curry) und habe die aufgenommene Big Bang Theory-Folge geschaut. Verflixt.

Morgen also. Da muss es klappen. Egal wann. Mein fester Mittwochsvorsatz. Vielleicht sollte ich anfangen, tageweise und dafür umso detaillierter zu planen. Aber auch das feit natürlich nicht vor Überraschungen, zumal ich einen neuen Chef habe, der verständlicherweise noch nicht einzuschätzen ist und daher sowohl berufliche, als auch schon mal private Pläne durcheinander wirbelt. Dennoch, mit einem halbwegs validen Plan erreicht man seine Ziele möglicherweise auch bei kleineren untertägigen Veränderungen besser. Ich werde es ausprobieren. Morgen also die Fellnase weg bringen, konzentriert arbeiten, mittags zum Sport und nachmittags eine Wohnung anschauen. Der Abend wäre dann frei für Spontaneität. Ja, das liest sich gar nicht schlecht. So machen wir es. Oder eben anders. Ich werde es erleben.

Der dazu passende Snippet des Tages: „I got nothing left to be, do you have some plans for me?“ aus „Plans“ von Dinosaur Jr.

Keep on rockin´

Ree

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