Die irrationale Rationalitätenfrage! (025/366)

Entscheidungen. Was ist der richtige Weg, welches ist der falsche Dampfer? Wie soll man rationale Entscheidungen treffen, wenn das ganze Innere aktuell im Verlauf eines Tages etliche Male irrational durch unterschiedlichste Gefühlslagen hüpft und von „ich intensiviere die Karriere dort wo ich bin“ über „ich tariere mich aus und kümmere mich nach der Arbeit um seelisches Gleichgewicht“ zu „ich schmeiße alles hin und erkunde die Welt“ alle nur erdenklichen Szenarien als realistisch und richtig einstuft? Nur um kurz danach (vermeintlich rational) das entsprechende Vorhaben wieder zu verwerfen, weil es ja kindisch/ zu riskant/ nicht planbar oder was auch immer ist.

Nun kommt man so keinen Schritt weiter, obwohl fixe Daten auf einen zu rasen und um Einhaltung flehen. Dazu führend, dass man mitunter immer hektischer wird, verzweifelt nach Lösungen sucht und sich so (irrational) immer weiter verrennt. Das kannte ich in dieser Form bislang nicht, das nervt mich. Ich will das Richtige tun, kriege aber nichts falsches weggekürzt. Der „Reverse“-Ansatz funktioniert also auch nicht, die Elminierung allen Übels, um bei der korrekten Entscheidung anzugelangen. Damn it.

Worum es geht? Eigentlich easy (oder auch nicht), die simple Frage: Wie soll es weiter gehen, in welche Richtung lenke ich das Leben. Sehr kurzfristig (Plan war der 01. Februar) geht es dabei um die Frage, wo zieht man hin, Wohnung oder Haus, Land oder Stadt (und dann kleine oder große Stadt), viele oder wenig Zimmer, Garten oder nicht, Preisbewusstsein vs. Wohnqualität und so weiter und so fort. Klingt easy, ist es aber nicht. Denn um diese Fragen zu klären, müsste man vieles anderes wissen. Kaum zu glauben? Doch! Denn es führt geradewegs zu den Entscheidungen des ersten Absatzes, denn die beeinflussen, wie hoch das Budget ist, welchen Zeitansatz man wählen sollte und wo die neue Bleibe zu liegen hat. 

Ihr seht, ich drehe mich im Kreis. Vielleicht wird es daher eine irrationale Spontaneitätsentscheidung, da die durchaus rationalen Überlegungen (trotz permanentem Hirn-Zermatern im Urlaub, wo man ja mehr Zeit und Freiheit hat) zu keinem Geistesblitz zu führen scheinen. Glücklicherweise ist wissenschaftlich belegt, dass Bauchentscheidungen kaum weniger richtig liegen als die langfristige geistige Beschäftigung mit einem Problem und so sollte ich eventuell tatsächlich dahin tendieren. So oder so, eine Entscheidung wird fallen. Ich bin schon ganz gespannt, mit welchen Auswirkungen.

Übrigens habe ich heute mal wieder einen Musiktipp, passend zu meiner Stimmung. Hört mal bei Elle King rein, das ganze Album „Love Stuff“ klingt durch ihre rotzig-rauchige Stimme einfach fantastisch.

Keep on rockin´

Ree

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