Die aufgezwungene Motivation! (050/366)

Jubiläum. Der 50. Artikel des Jahres. Ein guter Anlass, um über Motivation zu sprechen. Der Antrieb, der in uns allen steckt; mal ist er unerklärlicherweise automatisch da, weil man sich für etwas wirklich interessiert und schon der Weg zum Ziel Freude bereitet, oft steckt allerdings ein gewisser Zwang dahinter, die selbst verordnete Verpflichtung, etwas tun zu müssen um etwas anderes zu erreichen.

Für mich gibt es aktuell fast nur letztere, die gezwungene Variante. Viel Sport und etwas bewusstere Ernährung, denn ich möchte wieder sportlicher wirken und fitter werden. Der Sport, der dafür nötig ist, nervt mich allerdings häufig an; leider bin ich einfach nicht mehr jung genug für die Sportarten, die mir wirklich Spaß bereiten würden (knack, knack, au).

Durchhaltevermögen beim Umziehen, Aufräumen, Einrichten, Ordnen, denn ich möchte ja irgendwann mal wieder zur Ruhe kommen und das in möglichst gut gestylten vier Wänden, die ich gerne betrete und zum einstweiligen Verweilen nutzen mag. Selbstmotivation in einer Jobphase, wo man eigentlich lieber morgens im Bett bleiben möchte, weil es ja dennoch voran gehen soll und noch nicht alle beruflichen Ziele erreicht sind.

Nur hier, hier gibt es eine zwar aufgezwungene, aber dennoch nicht so schwierige Motivation. Ich möchte bestmöglich jeden Tag einen Artikel schreiben, auf jeden Fall aber auf die 366 in diesem Jahr kommen. Das ist ein, das ist mein Ziel. Es unterscheidet sich aber grundlegend von anderen, denn Schreiben macht mir Spaß, bereitet mir Freude, wäre etwas, von dem ich am liebsten leben würde. Dass das (noch) nicht klappt, ok (keinen Cent bislang :-)), aber nichtsdestotrotz vergesse ich die Welt um mich herum ein wenig und versinke in die Texte, sobald ich das erste Wort verfasst habe.

Ich glaube, das ist ein guter Grund, Motivation aufrecht zu erhalten und sich auch in schlechten Zeiten, bei Lustlosigkeit oder Frustration, aufzuraffen, dieses erste Wort zu verfassen (daher übrigens auch die Fettschrift dort). Für mich ist das ein toller Weg, denn dieser Blog hilft mir etwas zu realisieren, hinter dem keinerlei Druck steht. Ich MUSS damit kein Geld verdienen (auch wenn es schön wäre). Ich BRAUCHE keine Leser (auch wenn ich froh bin, dass Du es gerade liest). Ich KÖNNTE jederzeit aufhören (mache es aber nicht). Ich mache es für mich und wenn es anderen Freude, Unterhaltung oder auch Nachdenklichkeit bereitet, umso besser. Das widerum ist eine hervorragende Motivation, aufgezwungen nur durch mich selbst, meinen Wunsch, mich auszudrücken. Und so ist es perfekt.

Keep on rockin´
Ree

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