Leben und Hilfe aus dem Notizblock

Ruhige Tage sind! (058/366)

Nichtstun. Ruhe. Den ganzen Tag lang, ohne Aussicht, die vier Wände mal zu verlassen. Nach inzwischen acht Tagen Erkrankung wähne ich mich am Tor der Implosion, ich ertrage diese Leere kaum mehr. Klar, man muss vernünftig sein, darf nicht viel tun, denn der Körper rächt sich sonst sofort.

Doch was ist mit dem Geist? Sowieso schon zerrüttet, ist eine solche Zeit eine Prüfung, der ich mich freiwillig nie gestellt und auf die ich nur zu gern verzichtet hätte. Ich glaube ja, diese symbiotisch verbundenen Bestandteile des Seins spielen Pingpong und schaukeln sich gegenseitig hoch (bzw. jonglieren auf Zehenspitzen über einem emotionalen Abgrund, an deren Ende die Perspektivlosigkeit wartet.

Es bringt aber auch immer etwas, wenn man dem Gedankenkarussel nicht entrinnen kann. Man sieht Optionen, vor denen man sich entweder gefürchtet oder sie als unrealistisch abgetan hat. Erkenntnis ist, nicht neu, es muss sich etwas ändern. Neu ist: Egal was ich ändere, es kann nicht schlimmer werden. Sobald ich wieder auf den Beinen bin, gehe ich die ersten Schritte an.

Keep on rockin‘
Ree

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