Leben und Hilfe aus dem Notizblock

Schmerzhaft die Freude schwingt über! (075/366)

Überschwang. Eine unkontrollierbare Reaktion, in der Regel aus Freude heraus. Die Gedanken sind deaktiviert, Seele und Herz übernehmen und wenn es ganz wild wird, kullert auch mal ein Tränchen aus dem Auge. Wiedersehensfreude ist oft Auslöser einer solchen Reaktion und obwohl ich vergangenen Sonntag schon das Vergnügen hatte, mit meinem geliebten Hund eine kleine Runde zu drehen und etwas zu kuscheln, sorgte die Aussicht auf ein gemeinsames Wochenende heute für ein besonders emotionales Aufeinandertreffen.
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Offensichtlich war es nicht einseitig, mein kleiner Freund (ok, ich weiß, mittelgroß :-)) hopste an mir hoch, schleckte mich ab und tanzte um mich herum, als hätte er mich Jahre nicht gesehen. Schön und schmerzhaft zugleich, was sich auch noch durch den Rest des Tages ziehen sollte. Wir machten uns auf zu meinen Eltern, die den Räuber auch sehnsüchtigst erwarteten und schon auf der Fahrt wurde die Nähe meines Arms beansprucht, um entspannt schlafen zu können.
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Das ging dank Automatik ganz prima, so dass wir gut ankamen und ein wenig relaxen konnten. Was mir aber nun nach einigen Stunden aufgefallen ist: Die Duftnase weicht mir nicht von der Seite, schaut skeptisch, wenn ich Anstalten mache, den Raum zu verlassen und bewacht das Klo, wenn ich mal die Keramik prüfen muss. Mir zeigt das, dass er mich vermisst hat und vermeiden möchte, dass ich wieder verschwinde.
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Natürlich geht mir das sehr nah, denn er ist der coolste tierische Freund, den man sich nur wünschen kann und ich will eigentlich immer für ihn da sein. So bricht es mir jetzt schon das Herz, ihn Sonntag wieder abgeben zu müssen, auch wenn ich weiß, dass es ihm dort richtig gut geht. Vielleicht ist es das, was Väter fühlen, die ihr Kind nur alle zwei Wochen für zwei Tage sehen können.
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Ich wünschte, ich könnte ihn wieder täglich sehen, mich an seinem Schabernack erfreuen, an den unberechenbaren Aktionen verzweifeln und vor dem Fernseher seine Wärme spüren. So eng, wie er sich an mich drückt, würde ihn das sicher auch erfreuen. Nun genießen wir aber erstmal die gemeinsame Zeit, der Spaziergang eben war schon mal schön und morgen gibt’s nen Ausflug. Es ist schon toll, wie viel Zuneigung so ein kleines Monster zu geben imstande ist.

Keep on rockin‘
Ree

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