Leben und Hilfe aus dem Notizblock

Wenn Träume Angst auslösen! (084/365)

(Alb)träume. Ultrareale Szenarien, die so lebensecht wirken, dass die Einstufung als Traum völlig unmöglich ist. Manchmal sind Träume ja so abwegig, dass man zwar davon wach wird, aber sofort weiß, wie es einzuschätzen ist. Dann und wann ist das aber anders, hier weiß man noch lange nach dem Erwachen nicht, was nun Traum war und was Wirklichkeit. Manchmal glaubt man, die Realität geträumt zu haben und spürt die daraus folgenden Ergebnisse schier körperlich.

Gestern war es ein ganz besonderer Horrortrip, der mich bis jetzt verfolgt und über den gesamten Tag immer wieder in absolute Unruhe versetzt hat. Auf den konkreten inhalt gehe ich hier allerdings lieber nicht ein, sonst habe ich gleich verschiedene Therapeuten am Hals. Auf jeden Fall sorgen Träume wie dieser aktuell dafür, dass ich kaum mehr als drei Stunden am Stück schlafe und insgesamt schon nach spätestens sechs Stunden wieder hellwach bin. Geht anderen vielleicht ähnlich, wenn sie gerade etwas orientierungslos umherirren und eine Verarbeitung noch längst nicht abgeschlossen ist.

Ein Gegenentwurf könnte das Kino sein, um andere Bilder in den Kopf zu projizieren, die dann dem Mentalen eine Chance zur Umgestaltung der Traumwelt bieten. Schon deshalb habe ich gerne zugesagt, als mein bester Freund mich fragte, ob ich ihn und seine Brut in die Spätvorstellung begleiten möchte (auch wenn mir schon klar war, dass beim Dirty Grandpa eher Fremdschämen angesagt sein würde). Die Chance, mit meinen beiden schnuckeligen Pseudo-Patenkindern ein cineastisches Erlebnis zu teilen, wollte ich mir natürlich auf keinen Fall entgehen lassen.

Nun, es war sehr schön, kurzweilig und der Film stellenweise sogar humorvoll; obwohl das Niveau nicht selten tatsächlich eher im Kellergeschoss zu finden war. Nun bin ich schon sehr gespannt, ob dieses Erlebnis ausreicht, die gedankliche Traumwelt neu zu kalibrieren und mir einen etwas ruhigeren Schlaf zu verschaffen. Der Versuch wird aber nicht direkt in Angriff genommen, da ich naturgemäß noch hellwach bin und daher gerade unserem neuen NBA-Export Dennis Schröder bei seinem Versuch zusehe, die Milwaukee Bucks zu besiegen. Go Hawks.

Schlaft alle schön und träumt entweder etwas angenehmes oder rasch vergessliches – so dass ihr euch auf das wahre Leben konzentrieren könnt und nicht von euren Träumen verfolgt werdet. Das wäre doch mal was.

Keep on rockin´
Ree

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