Leben und Hilfe aus dem Notizblock

Manche Entscheidungen sind auf jeden Fall falsch! (127/366)

Fehlentscheidungen. Im Sport werden sie täglich getroffen, kaum ein Spiel kommt ohne sie aus. Sie können mal mehr und mal weniger Einfluss auf den Ausgang einer Partie haben. Doch auch im wahren Leben treffen wir immer mal wieder Entscheidungen, die sich im Nachhinein als falsch herausstellen. Besonders brisant sind aber Situationen, in denen man schon im Vorhinein weiß, dass man sich auf jeden Fall falsch entscheiden wird, da alle Varianten mehr Nachteile als Vorteile zu haben scheinen.

Die Wahl zwischen Pest und Cholera, nennt das der Volksmund üblicherweise und wenn man sich dessen bewusst ist, also genau weiß, dass man nur falsch entscheiden kann, treibt einen das förmlich in den Wahnsinn. Vor so einer Situation stehe ich gerade. Regelmäßige Leser des Blogs wissen ja, dass ich meinen Wuffmaster unbeschreiblich liebe, er aber durch die aktuelle Situation nicht bei mir wohnt. Dadurch bekomme ich in der Regel nur so alle 3-4 Wochen die Gelegenheit, ihn bei mir zu haben.

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So sehr es mich nun aber freut, den alten Rabauken in meiner Nähe zu haben, umso mehr stürze ich in ein tiefes Loch, wenn ich ihn am Ende des Wochenendes wieder herausrücken muss. In der Regel verfolgt mich das dann tagelang, manchmal länger, und verhindert jegliches “irgendwie auf die Beine kommen“. Habe ich ihn allerdings nicht, vermisse ich ihn auch und die Sehnsucht wächst beständig. Ihr versteht?

An diesem Wochenende nun könnte ich ihn haben, aber die Woche war so aufwühlend, dass mich allein der Gedanke an den Moment, wo er mich wieder verlässt, förmlich aufschreien lässt. Daher stehe ich nun vor ebendieser schwierigen Entscheidung. Ein schönes Wochenende mit ihm, verbunden mit einem wahrscheinlich herzzerreißenden und selbstzerstörerischen Abschluss, oder ein weiteres ohne ihn, wo ich ihn vermissen werde, aber die extreme Achterbahnfahrt der Gefühle ausbleibt? Was ich zum Glück weiß ist, dass er auch ohne mich das wahrscheinlich schönstmögliche Hundeleben lebt, abgöttisch geliebt wird und stets an Nummer 1 steht. Wenigstens ihm geht es also immer gut.

Vielleicht sollte ich erstmal versuchen selbst zur Ruhe zu kommen, um danach mit besserem Gemüt auch dem Kleinen gerechter werden zu können, ohne permanente Verlustängste. Möglicherweise macht es ja Sinn ihn erst im Juni wieder abzuholen. Ich denke, ich werde das mal ansprechen und hören, wie dazu die Meinung ist. Ich würde mich freuen, wenn man sich im Sinne aller verständigen könnte. Scheiß Situation, echt mal!

Keep on rockin‘
Ree

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