So gehört sich das nicht! (131/366)

Irritation. Kein echtes Wunder, nicht mal eine besondere Überraschung, aber doch etwas unerwartet, zumal nach dem erfreulichen gestrigen Tag. Bis Abends lief es wirklich gut, doch je näher die morgige Abreise rückt, desto stärker werden die Gefühle der Zerrissenheit. So, als ob etwas irgendwie nicht passt, ein Puzzlestück fehlt oder sich nicht in das Gesamtbild einfügen lässt. Ja, ich komme besser klar, aber nein, überwunden ist die Phase der schmerzhaften Momente noch lange nicht.

Aber ist das unnormal? Ganz sicher nicht, wünschte ich mir doch nichts sehnlicher, als endlich anzukommen und in einem gesellschaftlich als normal geltenden Leben voranzuschreiten. Mit der Entdeckung fremder Welten, den Road Trips mit dem Wuffmaster und der fortschreitenden Familienplanung. Na, und nun fahre ich zwar mit meinem besten Freund in den Urlaub, aber eben unter ganz anderen Voraussetzungen, als noch im vergangenen Jahr geplant.

Ich bin überzeugt, das wird ein erholsamer Trip, mit viel Zeit zum Nachdenken und der Planung der nächsten 18 Monate, aber es wird eben auch nicht der eigentliche Wunschurlaub sein. Dafür ist es zu weit von den noch gar nicht so lange zurückliegenden Träumen entfernt. Aber nichtsdestotrotz wird es cool werden. Es macht immer Spaß, mit meinem besten Freund die Städte und Strände Spaniens zu erkunden, Zigarren zu rauchen und ein wenig Sport zu treiben.

Vielleicht muss ich mich fern halten, von emotionalen Daten (ich habe vorhin „Die Mannschaft“ geschaut und dummerweise lag die WM in einer traumhaft schönen Phase und sie blenden ständig das Datum ein), vergangenen Themen (auch wenn ich das Haus und das Wohnmobil leider nicht wegzaubern kann) und unerfüllten Sehnsüchten (aber ich liebe diesen Hund). Verdrängung als Methode auf dem Pfad des Vergessens hat ja auch gestern zu einem angenehmen Zwischenstopp geführt.

Ich freue mich auf den Urlaub, auf meine vielen Vorhaben dort. Aber ich habe auch Angst davor, zurückgeworfen, frustriert oder verletzt zu werden. Eher mental als physisch, da ich die Reise auch als Sinnsuche sehe. Conni sei Dank habe ich einen interessanten Ratgeber dabei, der mir beim nächsten Schritt hoffentlich einen Schubs gibt. Ich bin gespannt. Wir lesen uns aus Spanien wieder.

Keep on rockin´
Ree

 

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