Dieses Klima mag mich nicht! (147/366)

Wetterumschwung. Deutschland ist ja gerade zwischen März und Juni geprägt von einem ständigen hin und her zwischen guten und stürmischen Tagen, Hitze und Kälte. Das kann einen schon ganz schön zermürben und mit einem etwas seltsam reagierenden Immunsystem in den unerwartetsten Momenten flach legen. Verstärkt wird das Ganze, wenn man aus wärmeren Gefilden zurück kommt, noch leichte Kleidung gewohnt ist und die klimatischen Bedingungen der Heimat dem nicht entsprechen.

Ich durfte das heute mal wieder auf die harte Tour erfahren. Nachdem ich mir Montag (durchaus in Hemd und Sakko) den Zustand des Gartens am Haus angesehen hatte, war ich tags darauf kaum mehr in der Lage, geradeaus zu laufen. Halsschmerzen, Nase zu, Druck auf den Ohren, Kopfweh. Die üblichen Symptome einer Erkältung, die mich noch nicht vom Büro abhalten, dort aber dafür gesorgt haben, dass ich mich doch mittags nach Hause begab und von dort weiterarbeitete – in einem Kreislauf aus Wohnzimmer, Badewanne, Bett und von vorn.

Warum ist das so? Nun, ich komme mit unserem Klima sowieso nur bedingt klar. Weht ein Wind und ich vergesse den Schal, kann ich selbst im Sommer am Folgetag in der Regel nicht mehr schmerzfrei schlucken. Im Winter bringt es mir alle paar Jahre zwei Wochen Zwangspause ein, weil mein Körper sich nicht ausreichend wehrt. Und nach einer Reise (die mich verständlicherweise eher ins Warme führt) brauche ich auch eine gewisse Anlaufzeit. Das wurde besser, als wir den Hund und noch keine Hundetagesstätte hatten, doch mit der Einführung dieser und final dem Wegzug von mir hat sich auch das vorerst erledigt. Es gibt einfach keinen Grund mehr, jeden Morgen und Abend spazieren zu gehen (und fühlt sich ohne Hund auch einfach falsch an, ich habe es probiert).

Da ich auch schon Vitamintabletten, Sport, Ernährungsumstellung und Co erfolglos getestet habe, werde ich wohl damit leben müssen, solange ich in Mitteleuropa beheimatet bin. Ist das ein Zeichen, soll es in den Süden gehen? Nein, an so etwas glaube ich ja eher nicht. Aber ein etwas längerer Aufenthalt in klimatisch angenehmeren Gegenden, das hätte durchaus seinen Reiz. Das Konzept des Überwinterns im Warmen wird mir immer sympathischer. Erkältet sein ist nämlich doof.

Keep on rockin´
Ree

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