Nachdenken verlängert die Frequenz! (162/366)

Verzögerung. Ich entferne mich aktuell von meinem Vorhaben der täglichen Blogeinträge, weil ich noch immer mit den Gedanken über die arg schwerwiegende Entscheidung beschäftigt bin. Im Großen und Ganzen ist sie bereits gefallen, aber das macht die Sache mitnichten einfacher. Nun laufen die Planungen für die Zeit Danach, taucht oftmals der altbekannte Wankelmut auf, wenn nicht alles so einfach ist und wird ständig etwas erdacht, über den Haufen geworfen und neu überlegt.

Zunächst ist da die Frage nach der Homebase. Ich will irgendwas Kleines kaufen, etwas, das kein finanzielles Risiko ist, aber eine Art Zuhause bietet, wenn ich mal eines suche. Den Rückzugsort nach Reisen, Abenteuern, Zwischenstopps vom neuen Job und wasweißichauchsonstwas. Aber wo? Dortmund? Eigentlich naheliegend weil Heimat. Und preislich noch nicht so versaut. Aber da leben meine Eltern und bisher waren da noch immer zwei Räume mit Platz für mich. Also vielleicht doch Bonn, die zweite Heimat, liebgewonnene Stadt? Nur sind hier die Preise am Arsch, also werde ich den Markt mal sondieren. Ich glaube, Bonn wäre mir auf jeden Fall lieber, denn die besten Kumpel sind ja überwiegend hier gebunden.

 Dann die Frage nach dem Geld. In der Auszeit möchte ich über Schreiben, Hörbücher und Texte sprechen und kleinere Freelancer-Tätigkeiten eigentlich gern etwas dazuverdienen – nur darf ich in 2017 keine Tätigkeit in Deutschland ausüben. Also Regularien suchen: Was, wenn ich im Ausland gemeldet und als Freelancer für deutsche Unternehmen tätig bin? Wo bin ich steuerpflichtig, was schützt mich da vor unliebsamen fiskalen Überraschungen? Hat jemand von euch Erfahrung oder einen guten Berater als Kontakt? Immer her damit.

Dann die Reisen. Wohin soll es gehen? Spanien auf jeden Fall, die Sprache lernen. Südostasien wäre cool. Und in 2017 steht ja sowieso die USA mit dem besten Kumpel auf dem Plan – womöglich drei Wochen mit ihm und ich bleibe etwas länger dort. Mal sehen. Darüber hinaus schweben mir einige Praktika vor, eventuell beim FC Bayern (habe da einen Kontakt im Finanzbereich), gerne auch bei einer coolen Hannoveraner Firma, wo ich den Geschäftsführer kenne. Darüber hinaus gibt es das ein oder andere Angebot internationaler Organsiationen, die auch für ein paar Monate immer mal Leute suchen. Naja, und falls mir ein netter Job in Zürich über den Weg läuft (immer eine Option), dann würde ich da auch schon Mitte 2017 anfangen – im Ausland darf ich ja Geld verdienen.

Aber erstmal kommen die eigenen Projekte, der Relaunch dieser Seite mit besserem Design, erweitertem Content und dem Videoprojekt stehen auf dem Plan. Die Altlasten müssen beseitigt werden. Und der innewohnende Kummer bewältigt. Für Letzteres hat mir mein süßes Patenkind ein echt hilfreiches Buch empfohlen, was ich gestern direkt besorgt habe. Ich bin bei Kapitel 4 und überrascht, wie hilfreich es ist. Darüber werde ich hier nach Vollendung der Lektüre nochmal ausführlicher schreiben. Ein neues Motto habe ich auch gefunden, welches mich nun im Auto begleitet. Nun wird aber erstmal etwas abgeschaltet und Jogis Jungs beim Kicken zugesehen. Schade, dass die Iren in der zweiten Halbzeit eingebrochen sind. Alsdann, euch allen einen schönen Abend.

Keep on rockin´

Ree

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