Ein Sektchen in Ehren! (172/366)

Spontanparty. Zum Beispiel, wenn sich ein geplanter Umtrunk im Büro bis über den Feierabend hinaus in den frühen Abend zieht. Man mit Leuten zusammen sitzt, die man eigentlich gut zu kennen meinte und dann doch noch von einer ganz anderen, noch schöneren Seite kennenlernt. Gemeinsam lacht, Witze macht und, ja, sogar etwas Zuversicht schöpft. Alle teilen ihre Erlebnisse, nehmen Teil am eigenen Schicksal und geben mal mehr, mal weniger ernst gemeinte Ratschläge.

Mir war das bis dato völlig fremd, bin ich doch in der Regel eher zu früh, als zu spät von so einem Umtrunk verschwunden, oft weil die Partnerin, manchmal auch der Hund, bereits gewartet haben. Ohne Bindungen, ohne eigentlich ja sehnsüchtig erwünschte Verpflichtungen, war es heute ein wenig anders. Obwohl eigentlich schon im Aufbruch befindlich, habe ich mich nach einem wirklich schönen Gespräch nochmal der verbliebenen Runde angeschlossen und so das Glück gehabt, einige höchst amüsante, kurzweilige Stunden in angenehmer Gesellschaft zu verbringen.

Kein Thema war zu peinlich, kein Ratschlag zu abwegig, als dass es nicht hätte zur Sprache gebracht werden dürfen. Arbeit, Urlaub, Trennung, Geld, Party, Alkohol und Co, vor nichts wurde halt gemacht. Dabei wurde niemand bloß gestellt, es blieb alles in einem heiteren, unverfänglichen und gesitteten Rahmen. Die Freude konnte das nicht schmälern, ganz im Gegenteil, einfach mal unbeschwert und ohne Reue zu lachen, war einfach eine Wohltat. So etwas dürfte gern häufiger passieren. Echt mal.

Keep on rockin‘

Ree

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