Leben und Hilfe aus dem Notizblock

Lethargie  durch zu viel Planung!

Ziele. Sind etwas richtig Gutes,  um dem Leben einen Rahmen zu geben,  Struktur zu verleihen und  die einzelnen Tage gegebenenfalls  mit etwas Sinnvollem  zu füllen. Ob es sich dabei um berufliche oder private Vorhaben handelt,  kurz-  oder mittelfristige Erreichbarkeit angestrebt ist und man sie sich alleine oder im Team  gesetzt hat,  ist dabei eher sekundär;  nur bei Langfristzielen  mit Fokus  über die nächsten zwölf  Monate hinaus ist zu empfehlen,  noch einige kleine Meilensteine und Zwischenschritte  einzubauen,  da Erfolgserlebnisse  maßgeblich für eine andauernde Motivation sind.

So ein  Ziel kann die Absolvierung eines Kochkurses  sein (vielleicht zusammen mit Freunden),  die Effizienzsteigerung  der  täglichen Arbeit,  die Umgestaltung der Wohnung oder auch die Aneignung von neuen Fertigkeiten,  für die  man immer schon ein Interesse hegte.  Es dürfte auch nichts dagegen sprechen,  diverse Ziele parallel zu verfolgen,  insbesondere,  wenn sie unterschiedliche Lebensbereiche wie beispielsweise Beruf, Wohnumfeld  und Freundeskreis umfassen. Zu  Anfang mag man zwar beim Blick in den Terminkalender ob  der vielen Einträge etwas erschrecken,  aber die Abwechslung führt rasch zu einer Entspannung und  bestmöglich Erhöhung der persönlichen Zufriedenheit.

Allerdings kann  ich auf Basis meiner eigenen Erfahrungen der letzten Wochen auf keinen Fall empfehlen, sich zu viele Themen  aufzuladen,  die permanente Aufmerksamkeit erfordern und dazu auch noch in einen unkonventionellen Tagesablauf passen  sollen.  Warum schreibe ich das,  was habe  ich geplant Nun, ich begann zum 01.10.  ein  neues Fernstudium,  das viel Lesen und Anwenden erfordert,  möchte aus innerem Drang eine  Fremdsprache erlernen,  was natürlich tägliches Üben und einen langen Atem voraussetzt, dazu mein eigenes Business aufbauen,  wofür der Tag allein zeitlich kaum ausreicht, und zu guter  Letzt ein Praktikum in meiner Lieblingsbranche vorbereiten, weil man eine solche Chance wohl nur einmal im Leben erhält.

Da ich aber darüber hinaus  auch noch neue und alte Freundschaften  pflegen möchte,  die aktuelle Auszeit für Reisen zu nutzen gedachte,  ein Haus verkaufen und die Wohnung dekorieren muss,  bei den Eltern vorbeischauen,  täglich Sport treiben und eine Finanzplanung erledigen will,  komme ich überhaupt nicht mehr vorwärts.  Im Gegenteil.  Im Studium ist ein Modul halb fertig,  statt der geplanten zwei kompletten.  Für das Business steht gerade mal die Startseite  und die Sprache plätschert so dahin.  Zum Sport  raffe ich mich vielleicht zweimal die Woche auf,  im Ausland bin ich ebenfalls nicht und alles andere liegt genauso brach.  Es ist ein Elend und ich befürchte es als Gewissheit ansehen zu können:  Die Masse  ist schuld und sorgt dafür,  dass nahezu nichts erledigt,  geschweige denn gestartet wird.

Heißt für die kommende Woche: Prioritäten setzen und  die Konzentration auf die wesentlichen Punkte lenken.  Ziele nacheinander anzugehen  scheint nicht,  wie ursprünglich angenommen,  ein Zeichen von Schwäche zu sein,  sondern vielmehr der einzig realistische Weg zu einer vernünftigen Zielerreichung  inklusive Steigerung der persönlichen Zufriedenheit.  Mit der Priorisierung  werde ich dann direkt mal starten und hoffe,  euch dann in einigen Wochen von entsprechend positiven Auswirkungen berichten zu können.  Habt ihr zusätzliche Ideen oder Anregungen für mich, wie  man besser oder effizienter plant?  Würde mich interessieren.

Keep on rockin‘

Ree

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2 Antworten zu „Lethargie  durch zu viel Planung!“

  1. meinesichtderwelt

    Mich lähmt zu viel Planung nur, ich gehe tatsächlich einen Punkt nach dem anderen an. Alles gleichzeitig funktioniert eh nicht, Prioritäten kommen aus dem Außen sowieso immer wieder durcheinander 😉

    Antworten

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