Leben und Hilfe aus dem Notizblock

Schwergewicht sucht alte Form! (2/52)

Knarz. Macht die Waage, die ich zum Abschluss meines Engagements bei meiner langjährigen Firma noch erhalten habe. Dieses intelligente Beurer-Gerät misst neben dem Gewicht noch einen Haufen anderer Werte und ließ es sich nicht nehmen, mir absolut desolate Werte zu präsentieren. Ein standesgemäßer Start in ein neues Jahr, das sowieso schon unter dem Schlagwort „Veränderungen“ steht; „einschneidende“ sollte ich wohl noch davorstellen. Nun wird dieser Blog also wohl primär meine Fitnessbemühungen begleiten, da ich diesen nun endlich wieder einen standesgemäßen Platz in jeder Woche einzuräumen gedenke.

Die Startwerte am 10.01. waren übrigens folgende: 93,3kg, ein BMI von 31,5, Körperfettanteil „sehr viel“, Körperwasser „schlecht“ und Muskelanteil „wenig“. Desaströs, wie gesagt, wer aber nun Interesse an der Waage entwickelt, um sich selbst quälen zu lassen: Die gibt es hier.

Seitdem habe ich mein Sportprogramm wieder aufgenommen und zudem eine Ernährungsumstellung in die Wege geleitet; ich habe auf (wenige) Fruchtsäfte und Wasser umgestellt und sogar selbst gekocht. Letzteres wird in München zwar etwas schwieriger, aber es gibt ja Alternativen. Zum Glück schmeckt mir Almased mit Milch ganz hervorragend, außerdem finde ich Snacks von Datteln, Walnüssen und Feigen großartig. Na, und ein paar Hähnchenfiletstücke finden sich eigentlich in jedem gut sortierten Supermarkt, die es bekanntlich auch in München gibt.

Nun aber zum Sport. Eine Woche ist vergangen, seit das Wiegedesaster seinen Anfang genommen hat und ich war zweimal auf meinem Wohnzimmercrosstrainer aktiv und zwei weitere Male im Bad Godesberger John Reed. Das Studio habe ich ja bereits mehrfach im Blog beschrieben, so dass es wenige sinnvolle Egänzungen gibt. Nur soviel, die Parkplatzsituation ist weiterhin mies, aber die Gerätebezeichnungen sind inzwischen angebracht. Das Training war ein Mix aus Kraft und Ausdauer, mit dem Fokus auf (für mich) wenig Gewicht und vielen Wiederholungen an den Geräten. Für die Ausdauer habe ich auch im Studio einen Crosstrainer gewählt, der gefällt mir einfach am besten und schont zudem die Gelenke.

Heute habe ich darüber hinaus erstmals eins der McFit-Studios in München getestet, konkret das in Laim, welches unmittelbar neben meinem aktuellen Einsatzort liegt. Auch hier gibt es durchaus Parkplatznot und außerdem bestätigte sich die Online-Recherche, die mir ein sehr gut besuchtes Studio prophezeit hat. In der Tat war es gerade an den Geräten sehr voll, doch wenn man eine gewisse Flexibilität in der Reihenfolge besitzt, kommt man auch überall gut dran. Dennoch habe ich mit 45 Minuten auf dem Crosstrainer begonnen, um die neue Umgebung erstmal wirken zu lassen. Abgesehen von den Besuchermassen ist es ein sehr gut durchdachtes und top modernes Studio, in welchem das Training sehr motivierend sein kann.

Während meiner Tage in der bayerischen Landeshauptstadt möchte ich höchst regelmäßig trainieren, so dass ich morgen mal einen Versuch vor dem Job starten möchte. Vielleicht ist es da leerer und man hat unter anderem zum Duschen mehr Freiraum. Ich hoffe, ich komme rechtzeitig aus dem Bett. Und wenn ich den Einsatz dann erstmals für einen kurzen Trip ins Rheinland unterbreche und dort meine Waage konsultiere, haben sich die Benühungen hoffentlich entsprechend ausgezahlt; mein Ziel ist ambitioniert und bleibt noch etwas mein Geheimnis. Aber ich will es schaffen, das ist ja schon ein guter Anfang. Zumal es schon etwas deprimierend ist, beruflich aktuell tagtäglich kraftstrotzenden Profisportlern zu begegnen; also genau die richtige Motivation.

Keep on rockin´
Ree

 

Und weil man mich immer häufiger nach passendem Equipment fragt, habe ich nun noch ein paar Produkte für euch verlinkt. Es handelt es sich hierbei ausschließlich um Dinge, die ich ebenfalls nutze. Viel Spaß wünscht euch Ree!

 

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