Worte der Sorge!

Populismus. Angst. Fehlinformationen und Mitläufertum. All das, was ich tagtäglich auf verschiedensten vermeintlich sozialen Kanälen erlebe, hat mich gestern zu folgendem Text verleitet. Das stimmt mich traurig, denn ich hatte gehofft, solche Worte seien nie wieder notwendig. Da sie mir sehr am Herzen liegen möchte ich sie auch hier mit euch teilen. Gerne dürft ihr sie verbreiten, diese Zeilen. Nun denn…

Nein, es gilt nicht, persönliche Schuld zu empfinden, für etwas, das weit vor der eigenen Geburt geschehen ist.

Aber es ist wichtig, sich vor Augen zu führen, zu welch unfassbaren Greueltaten Menschen fähig sind, wenn sie fehlgeleitet einem vermeintlich starken Anführer, eingeredeten Ängsten oder einer falschen Ideologie folgen.

Gestern wie heute sollte der Diskurs die Oberhand gewinnen, sollten Verfolgung, Verschmähung und erst recht Gewalt keinen Platz im Leben haben. Macht in den falschen Händen kann fatale Auswirkungen haben.

Lasst uns Vorbilder sein und den Skeptikern, den Ängstlichen und den Despoten zeigen, dass wir keine Spaltung, keine Ausgrenzung, sondern ein friedliches Miteinander wollen. Egal wer wir sind, wo wir herkommen und an was wir (nicht) glauben.

Daniel Schröer, Dachau im Februar 2017

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