Leben und Hilfe aus dem Notizblock

Einfach mal raus!

Raus. Einfach mal weg. Manchmal ist dies das einzig probate Mittel, um dem Geist etwas Freiheit zu gewähren und die Seele zum Atmen kommen zu lassen. Dabei muss es sich nicht um einen Urlaub handeln, es kann auch ganz einfach ein Kurztrip sein. Wichtig ist, dass man mal rauskommt und der Ortswechsel ein Durchatmen gewährt. Die immer gleiche Umgebung, eine beständige Routine und permanente Alltagsaufgaben sorgen gerade in schlechten Zeiten nur eine kurze Zeit für etwas Halt, führen danach allerdings geradewegs in die Lethargie und Ideenlosigkeit. Deshalb muss man sich beizeiten davon befreien.

Das Jahr 2017, von dem ich so inständig hoffte, es würde den grauenhaften 15 Monaten zuvor die kalte Schulter zeigen und eine Wendung zum Guten bewirken, begann zwar mit dem Münchner Engagement vielversprechend, wurde aber jäh mit dem unerwarteten Scheidungsantrag Anfang Februar massiv torpediert. Entgegen aller vorherigen Absprachen wurde doch keine gemeinsame Linie gewählt und so blieb mir nichts anderes übrig, als die Zelte in München vorerst abzubrechen und für Termine mit dem Anwalt, Notar und Gericht heimzukehren.

Nach überaus anstrengenden Wochen, körperlich im noch immer nicht verkauften Haus und emotional rundherum, ist dieser erste Part vorerst abgeschlossen. Ich bin geschieden, die Einspruchsfrist läuft zwar noch, aber der Gerichtstermin dazu hatte sich nach gerade einmal vier Minuten erledigt. Nun muss noch die Hausübernahme finalisiert werden und dann bin ich gemäß meiner Freunde „endlich frei“. Schade, dass es sich so gar nicht nach Freiheit anfühlt, plötzlich durch das Haus auf dem Dorf quasi festgetackert zu sein und nicht zu wissen, ob man sich in den kommenden Monaten überhaupt etwas an Flexibilität erlauben darf.

Also urlaubsreif, eine Unterbrechung tut Not, und wenn das Geld gerade mal knapp ist, liegt eine Reise auf der Deutschen liebsten Ferieninsel recht nah. Mallorca also, wo es Ende März schön warm und die Mandelblüte möglicherweise noch in vollem Gange ist. Zeit zum Nachdenken, Ausspannen, Seele reinigen und ordnen. Der Flieger ist gerade in der Luft, ich sehe die nächtlichen Lichter von Köln und bin gespannt, ob der gewünschte Effekt eintritt. Ich möchte euch daran teilhaben lassen und den ein oder anderen kleinen Reisebericht folgen lassen. Vielleicht teilt ihr mir ja eure Gedanken mit und habt den ein oder anderen guten Ratschlag für mich.

Hasta la vista, keep on rockin‘

Ree

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