Leben und Hilfe aus dem Notizblock

Körperanalyse, Phase 39! (002/222)

Älterwerden. Daran muss man sich gewöhnen. Eigentlich ist es ein schleichender Prozess und man nimmt seinen allmählichen Verfall gar nicht wirklich wahr. Manchmal jedoch gibt es größere Sprünge, eher Abstürze, die einen kurz innehalten und nachhaltig fluchen lassen. Merkt man doch, dass die jugendlichen Selbstheilungskräfte endgültig verflogen sind und der Schmerz nun offensichtlich nachhaltiger Bestandteil des Lebens zu werden scheint. Was früher mit einmal Schütteln oder einem warmen Bad wieder ins Lot kam, bedarf heute wochenlanger Pause und ärztlicher Behandlung. 

Ganz ähnlich verhält es sich mit der Fettverbrennung. Brauchte es damals auch nach einem wolllüstigen Gelage nur ein paar Trainingseinheiten, um wieder fit zu werden, muss heute gleich ein Ernährungsplan samt Personal Trainer her, um nach Wochen der Qual kaum eine Veränderung wahrzunehmen. Zum Mäuse melken und verzweifeln. Aber hilft ja nix, wenn der Bauch beim Schuhe binden stört und die heimischen Treppen zu lebensbedrohlicher Kurzatmigkeit führen, dann muss sich etwas tun. 

Nun habe ich noch einige entspannte Monate vor mir und so soll der primäre Fokus, neben dem Reisen, auf der Wiederherstellung des körperlichen Wohlbefindens gelegt werden. Einige Arztbesuche sind schon absolviert (und mit dem Zahnarzt wird es wohl ein inniges, kostspieliges Verhältnis werden), einige stehen noch aus (die Schulter explodiert vor Schmerz und eine Wiederholung des 35er-Checks wäre ratsam) und der Sport soll wieder Hauptbestandteil des Tages werden. Wozu sonst ist man im Fitnessstudio angemeldet und hat einen Crosstrainer im Wohnzimmer stehen? 

Außerdem gibt es mit einem meiner besten Freunde im Ruhrgebiet nun auch noch ein Role Model. Sogar einige Jahre älter als ich, hat er es mit Durchhaltevermögen beim Joggen innerhalb gefühlt kürzester Zeit von einem korpulenten Sympathieträger zu einem sportlich trainierten Gute-Laune-Läufer gebracht. Es geht also, wenn man nur am Ball bleibt und kleine Rückschläge nicht gleich als Ausrede für das Aufgeben interpretiert. Danke, companero, für den Motivationsanstoß. Alsdann, ab ins hoteleigene Sportstudio.

Keep on rockin´

Ree

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