Peru ­čçÁ­čç¬: Die Islas Ballestas tun mir leid…auch wegen mir!

Das war wohl nix. Sehr fr├╝h ging es in den Minibus, um die zweite ├╝ber das Hostel „Ica Adventures 2“ gebuchte Tor anzutreten. Es sollte zu den so genannten kleinen Galapagos Inseln, den Islas Ballestas, gehen. Nach zweist├╝ndigem Transport und nerviger Warterei im Hafen durften wir endlich das Speedboat besteigen, das uns mit ├╝ber 70kmh in einer 25min├╝tigen Fahrt zur Wahnsinnsnatur der unbewohnten Inselgruppe brachte. Hier stockte teilweise der Atem, konnte man doch Seel├Âwen inklusive einiger Jungtiere in ihrem nat├╝rlichen Lebensraum beobachten. Leider stockte der Atem aber auch, weil das Speedboot best├Ąndig eine Wolke blauen Dunstes ausstie├č und damit alles andere als alleine war. Im Minutentakt trafen weitere Boote ein und da es mangels irgendwelcher Kontrollen problemlos m├Âglich war, unmittelbar an die Felsen, und damit an die Tiere, zu steuern, bekam das eigentliche Vergn├╝gen einen moralischen D├Ąmpfer. Schlie├člich ist man als zahlender Kunde Mitverursacher dieser Situation und zwingt den Seel├Âwen einen ungesunden Lebensstil auf – Tag f├╝r Tag. W├╝rde ich nicht zwangsl├Ąufig erneut machen wollen.

Davon abgesehen gab es unfassbar viele V├Âgel, insbesondere Kormorane, zu bestaunen und man konnte ├╝berdies einen, genau einen, Humboldtpinguin ersp├Ąhen. Ich meinte gelesen zu haben, dass dort ganze Kolonien anzutreffen seien und hatte mich sehr darauf gefreut. Doch als es ohne weitere Gef├Ąhrten des Einzelg├Ąngers nach lediglich knapp 30 Minuten zur├╝ck ging, blieb nur ein „das war wohl nix“ und der Trost, dass die Seel├Âwen wirklich traumhaft anzusehen waren. Auf dem R├╝ckweg wurde uns noch eine in die Felsen „gezeichnete“ Figur vorgestellt, deren Ursprung ebenso mystisch ist, wie bei den vielen ├Ąhnlichen Figuren in Nasca. Sehr spannend anzusehen, zumal die Gr├Â├če und Formgebung neugierig auf ihre Entstehung macht.

Im Anschluss an die Bootstour wurden weitere tolle Gesteinsformationen im Paracas Nationalpark pr├Ąsentiert, die in bunten Farben leuchten und so die Paracasbucht aufh├╝bschen. Aus der Ferne konnten Flamingos erahnt werden, hier war der Zugang aber gl├╝cklicherweise eingeschr├Ąnkt – selbst mit dem Teleobjektiv waren nicht besonders viele Details zu erkennen. In einer von Touristenrestaurants bev├Âlkerten Bucht entschlossen wir uns, auf ein ├╝berteuertes Men├╝ zu verzichten und beobachten stattdessen die sukzessive einfahrenden Fischerboote. Mit uns warteten jede Menge Pelikane darauf, Reste der Fischereiausbeute abgreifen zu k├Ânnen. Es herrschte reges Treiben und ein hart gef├╝hrter Konkurrenzkampf zwischen den V├Âgeln. Schlussendlich fiel aber f├╝r jeden etwas ab, so dass rasch wieder Frieden einkehrte. Angeregt von der Nahrungsaufnahme unserer neuen gefiederten Freunde lie├čen wir uns dann doch noch zu einem kleinen Snack hinrei├čen, doch wie bereits bef├╝rchtet, war das durchschnittliche Seafood nicht der Rede wert.

So warteten wir ungeduldig auf die R├╝ckfahrt zur Unterkunft und beschlossen den Tag an der Bar. Schlie├člich galt es, die Tablets und Kopfh├Ârer zu laden und sich auf die 17 Stunden dauernde Busfahrt von Ica nach Cusco vorzubereiten. Eine wahre Wonne…

Keep on rockin┬┤
Ree

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