Peru 🇵🇪: Mystik in Ollantaytambo

Ollantaytambo. Nie zuvor gehört, zwei Tage auszusprechen gelernt, dazu von der Lage, eingebettet in Bergen und Ruinen des heiligen Tals, überwältigt worden. Ein Kleinod dieser Reise, das in Reiseführern und Foren etwas zu kurz kommt. Natürlich bietet eben jenes Tal viele verschiedene faszinierende Stätten, doch Ollantaytambo deshalb auf dem Weg nach Machu Picchu lediglich kurz zu Streifen, wird diesem Ort absolut nicht gerecht.

Das wuselige Treiben am zentralen Plaza de Armas vor der Tourismusinformation lässt Dich direkt in diesen kleinen Ort eintauchen, unmittelbar werden Transportmöglichkeiten zum Bahnhof, Snacks oder Waren aus Alpaca-Wolle angeboten. Gar nicht so einfach, sich daraus zu lösen, um erstmal tief durchzuatmen und mental anzukommen. Um einen herum auf der einen Seite viele Restaurants, gegenüberliegend die obligatorischen Souvenirshops und dazwischen bereits erwähnte Anlaufstelle für Touristen, die auch wir mangels Orientierung direkt aufgesucht haben. Mit den schweren Rucksäcken auf dem Rücken hieß es, keine Zeit zu verlieren und als ersten Stopp die gebuchte Unterkunft Doña Catta Inn anzusteuern. Diese war zum Glück nur einen fünfminütigen Fußmarsch entfernt, den wir zwar müde, aber motiviert, die Füße gleich hochlegen zu können, gerne auf uns nahmen.

Vorbei an weiteren Restaurants, Tante-Emma-Läden und Shops überquerten wir die abenteuerliche Holzbrücke auf der Hauptstraße von Ollantaytambo, versicherten uns bei einem Polizisten nochmal kurz, auf dem richtigen Weg zu sein und bogen schlussendlich links in die Straße unseres Hotels ab. Die Lobby war fein, das Zimmer spartanisch mit zwei Einzelbetten ausgestattet und, leider, leider, wieder sehr kalt. Im Gegensatz zur Unterkunft in Lima war hier, zwar kein TV, aber zumindest ein Heizlüfter vorhanden, der zwar nicht genug Kraft hatte, um das Zimmer nachhaltig zu erwärmen, aber wenigstens auf die Betten gerichtet für halbwegs erträgliche Temperaturen sorgte. Das WLAN reichte leider auch nicht zum Streamen von Prime-Serien, aber zum Glück hatten wir ein paar auf das iPad heruntergeladen. Nein, zimperlich darf man in Peru hinsichtlich der Übernachtungsmöglichkeiten nicht sein – und doch fraß es sich sukzessive durch unsere mentale Belastungsgrenze.

Obwohl ziemlich müde, sorgte der spartanische Raum dafür, dass wir uns doch unmittelbar auf Nahrungssuche begaben. Leider war es noch etwas früh, so hatten die meisten lokalen Restaurants noch geschlossen und wir eroberten das erste geöffnete Lokal, in dem es Nudeln und Pizza gab – keine schlechte Basis für unsere Vorhaben der folgenden Tage, dazu befand es sich in einem abenteuerlichen Holzhaus mit altertümlicher Veranda und Blick auf die Inka-Stätten von Ollantaytambo. Geht schlechter. Zusammen mit einer deutschen Familie waren wir zu dieser frühen Stunde die einzigen Gäste und mussten wieder mal feststellen, dass man es auf Reisen irgendwie seltsam findet, Landesgenossen zu treffen. Gespräche werden belangloser und die Stimmen gedämmt – als wolle man die Magie der Reise nicht mit Erinnerungen an die Heimat beflecken.

So blieben wir nach dem Essen auch nicht besonders lange sitzen, sondern erkundeten das Dorf noch ein wenig. Da es in den Bergen durch aufziehenden Nebel und langsam verschwindende Sonne beständig kühler wurde, entschieden wir uns für einen kleinen Shoppingbummel durch die verschiedenen Geschäfte. Handgemachter Schmuck ist eher nicht so unseres, daher ließen wir entsprechende Angebote links liegen und konzentrierten uns eher auf die Anbieter kuschelig warmer Wollprodukte. Die Pullover, Schals, Decken, Socken und Mützen glichen sich nahezu überall in Preis und Qualität, so dass einem selbst die Wahl bleibt, wo man sein Geld lässt. Es ist eher eine Frage der Sympathie oder des Gleichheitsprinzips – wir kombinierten beides und deckten uns zunächst bei einer sehr zuvorkommenden peruanischen Frau ein, die mich, taktisch klug, mit dem Hund spielen ließ, während sie lang und breit die Vorzüge unterschiedlichster Decken anpries. Natürlich schlugen wir zu, schmusten zur Belohnung noch etwas länger mit der Fellnase und setzten unseren Weg durch die Gassen fort.

Der kleine Bach klarsten Wassers, der sich aus den Bergen immer am Gehweg entlang seinen Weg hinab bahnte, machte den Ort noch malerischer und als ein Esel am Straßenrand erschien, war es um uns geschehen – hier passte einfach vieles und für einen Moment waren die beständig im Hintergrund wabernden negativen Gedanken mal vergessen. Wir hielten die Szenerie für uns fest, mehr im Gedächtnis, als auf Zelluloid, und es zauberte uns den Rest des Tages immer mal wieder ein Lächeln ins Gesicht. Kein Wunder, dass wir auch beim nächsten Händler, zurück am Hauptplatz, noch einen Pullover aus Alpaca-Wolle erstanden und uns auch über die völlig überhöhten Lebensmittelpreise des Tante-Emma-Ladens nicht aufregten. Positive Erlebnisse können alles in einem besseren Licht erscheinen lassen. Dass wir unsere Müdigkeit überwanden und uns nach der Ankunft direkt wieder auf den Spaziergang gemacht hatten, resultierte in einem raschen abendlichen Schlaf – ein weiterer Vorteil und der gelungene Abschluss eines durch die Busfahrt gefühlt unfassbar langen Tages.

Keep on rockin´
Ree

Links beinhalten sowohl Empfehlungen für Aktivitäten und Orte (unbezahlt), als auch Produktempfehlungen (Affiliates). Dabei haben wir sämtliche empfohlenen Orte besucht und Produkte selbst erworben, getestet und für gut befunden. Ansonsten würden wir es nicht empfehlen 🙂

Peru: "Lima"tische Verhältnisse

Day two und Du? Habe ich schon den Jetlag erwähnt? Mächtig früh waren wir unterwegs, dick eingepackt sind wir über die uns schon aus Spanien wohlbekannte Rambla zum vom Reiseführer wärmstens empfohlenen Parque Kennedy spaziert. Einige Peruaner waren schon mit ihren Hunden unterwegs, aber prinzipiell war es im gesamten Verlauf unserer knapp 30minütigen Wanderung eher leer. Umso überraschter waren wir dann, inmitten der Parkanlage mehr als zwanzig bunt geschmückte Stände vorzufinden, vor denen bereits ein reges Gewusel vorherrschte und unzählige Stimmen einander zu übertönen suchten. Nach kurzer Recherche wurde uns klar, hier stellten verschiedene Schulen Projekte zum Thema Nachhaltigkeit vor.

Das Café Agora

Da wir ganz augenscheinlich mit die ersten Besucher waren, dazu noch eindeutig Exoten, wurden wir umgehend von allen Seiten in Beschlag genommen. Projekte wurden uns gezeigt, ihre Vorzüge in einer Mischung aus Spanisch und Englisch angepriesen und um unsere Stimmen geworben, da es schlussendlich ein Wettbewerb zwischen den Schulen war, in welchem man das persönlich beste Projekt mit seiner Stimme auszeichnen sollte. Wir entschieden uns letztendlich für „Keepers“, wo mit Mikrochips ausgestattete Abfalleimer ihren Bestimmungszweck (z. B. Plastik) ansagen und so unter anderem blinden Mitmenschen die Mülltrennung vereinfachen. Als Dank durften wir mit einem riesigen Würfel würfeln und gewannen jeder einen Cupcake und einige weitere Kleinigkeiten wie Sticker und Kugelschreiber. Darüber hinaus war uns die Dankbarkeit der Kinder, ihrer Eltern und den vielen Freunden gewiss. Wir dürften nun auf einer Menge Handyvideos verewigt sein.

Letztendlich stellte dies wirklich eine tolle Erfahrung dar, welche etwas darüber hinweg täuschte, dass der eigentliche Park deutlich weniger spektakulär war, als weithin angekündigt. Eine Statue des ehemaligen US-Präsidenten John F. Kennedy, ein paar Katzen, aber sonst eben nicht viel mehr als ein netter, doch sehr kleiner Park. Dafür war aber das Frühstück in einem anliegenden Kunstkaffee Agora Café y Arte echt stilvoll, der Avocado Toast super und der Maracujasaft sehr frisch. Es wurden kleine Kunstgegenstände und Meerschweinchen-Kuscheltiere verkauft, dazu konnte man in Büchern stöbern und sich an der stylischen Einrichtung erfreuen. Wir haben fast zwei Stunden dort relaxed und auf besseres Wetter gewartet.

Letzteres stellte sich zwar nicht wirklich ein, doch da wir uns vor der Reise mit dieser Regenjacke ausgestattet hatten, ging es immerhin halbwegs trocken und wohlgenährt zu Fuß weiter nach Barranco. Dort galt es, einen ebenfalls in diversen Quellen angepriesenen Markt aufzusuchen und auf der berühmten Seufzerbrücke einen persönlichen Wunsch zu sichern. Der Weg verlief zunächst an einer lauten, viel befahrenen und dreckigen Hauptstraße, bevor sich die Chance ergab, entlang der spanischen Botschaft, zwischen alten Kolonialvillen gelegen, zum Malecon zu wechseln. Dort kam man mit Blick auf den Pazifik weiter, was den Fußmarsch deutlich angenehmer gestaltete. Der Markt konnte unsere Erwartungen dann eher nicht erfüllen, es gab in erster Linie viel zu essen, etwas Kunsthandwerk und eine Reihe selbst gemachter Poster. Die Zielgruppe ist eindeutig der wesentlich jüngere Alternativ-Backpacker oder jemand, der sich daheim gerne alternative Kunstschnitzereien aufstellt, also empfehle ich euch einen Besuch, wenn ihr zwischen 18 und 30 Jahre alt oder absolut interessiert an kleinem Kunsthandwerk seid.

Unsereins war jedoch schnell durch, was vielleicht auch am nicht enden wollenden Nieselregen lag, und konnte sich dann alternativ an den kunstvoll verzierten Straßenzügen Barrancos und dem wuseligen Treiben der Peruaner erfreuen. Natürlich wurde auch der Plan in die Tat umgesetzt, die Seufzerbrücke mit angehaltenem Atem zu überschreiten und nun bleibt die Hoffnung, dass sich der dadurch erarbeitete Wunsch auch erfüllt. Im Anschluss ging es per Uber zurück zur Unterkunft, denn es hieß, Kraft zu sammeln für unsere anstehende Abendaktivität…

Streetart in Barranco

…nämlich die größten Wasserspiele der Welt, welche sich seit 2007 ebenfalls in Lima befinden und vor der sowieso schon eindrucksvollen Kulisse des riesigen Nationalstadions von Peru stattfinden. Täglich kann man für vier Soles Eintritt einen wunderschön angelegten Park erkunden, in dem jede Menge Fontänen spektakuläre Formen darstellen und die verschlungenen Pfade mit manchem Tunnel entsprechende Atmosphäre erzeugen. Insbesondere nach Einbruch der Dämmerung, wenn die Wasserspiele in den buntesten Farben erstrahlen, stellt sich eine kindliche Freude ein und man staunt ob der scheinbaren Bezwingung der Physik, wenn Pyramiden, Regenbögen oder Wassertunnel zu schweben scheinen. Dreimal täglich wird darüber hinaus an der größten Fontäne eine Licht – und Lasershow zu begleitender Musik dargeboten. Typisch peruanische Szenarien werden auf die Wassersäulen projiziert und ergeben so eine Art sphärisches Konzert der Extraklasse. Für alle, die einen absolut gechillten Abend mit leckeren Churros und fantastischen Fotomotiven suchen, ist dies der perfekte Ausflug in Lima. Erstmals hatte man auf dieser Reise beim Zubettgehen das Gefühl, einen ereignisreichen und schönen Tag verlebt zu haben.

Keep on rockin´
Ree

Links beinhalten sowohl Empfehlungen für Aktivitäten und Orte (unbezahlt), als auch Produktempfehlungen (Affiliates). Dabei haben wir sämtliche empfohlenen Orte besucht und Produkte selbst erworben, getestet und für gut befunden. Ansonsten würden wir es nicht empfehlen 🙂

Die Wahl zu haben heißt nicht, dass man die Kontrolle hat!

Jobwechsel. Mal etwas Neues sehen, etwas Anderes wagen, die Routine aufbrechen und den Blickwinkel verändern. Vielleicht auch einfach einen weiteren Karriereschritt unternehmen oder nach mehr Geld streben. Es gibt viele Gründe, um sich nach Alternativen umzuschauen und wenn man sich einen gewissen Status erarbeitet hat, wird auch das ein oder andere Angebot entstehen. Doch ist es immer sinnvoll, aus dem sicheren Hafen heraus zu segeln und die Perspektive zu wechseln? Kann es nicht auch mal schön sein, morgens bereits zu wissen, welche Anforderungen über den Tag hinweg zu bewältigen sind und Gewissheit zu haben, diesen auch gewachsen zu sein? Nicht jede Woche muss mit neuen Herausforderungen aufwarten, nicht immer ist die Extrameile das Mittel der Wahl. Der Druck, den wir uns durch Veränderungen auferlegen, nämlich seinen vormaligen Status zu bestätigen, neue Kolleg(inn)en von sich überzeugen und mit Leistung glänzen, kann uns auch einknicken lassen. Und dann haben wir gar nichts gekonnt, sondern hängen womöglich in einer Spirale fest, in welcher wir den altbekannten Arbeitgeber mit all seinen positiven Faktoren vermissen – die negativen werden dabei natürlich vom Gehirn ausgeblendet. Also, selbst wenn ein Jobwechsel attraktiv erscheint: Nach bereits zwei Fehlentscheidungen diesbezüglich empfehle ich euch, nicht nur eine Nacht, sondern eher einen ganzen Monat darüber zu schlafen.

Therapievarianten. Es gibt so viele Ansätze und Meinungen, wenn es um physische oder psychische Verletzungen geht, dass man rasch den Durchblick verliert. So können muskuläre Beschwerden, eingeklemmte Nerven oder ähnliches mit Wärme, Kälte, Elektronik, Massagen etc. behandelt oder die Psyche über Verhaltenstherapie, Psychoanalyse und vieles mehr geheilt werden. Und steckt man in einer der oben skizzierten Drucksituationen, kann sogar beides, muskuläre und psychische Beschwerden, dadurch ausgelöst werden. Dummerweise lassen Ärzte uns häufig selbst entscheiden, was wir für die bessere Behandlungsmethode halten. Als hätte ich diesen Studienzweig beschritten, nicht die vor mir sitzende Heilkraft. Da Massagen nichts gebracht haben, genauso Elektronik und Wärme, bat ich um eine Spritze. Pustekuchen, es gab Muskelrelaxan. Warum fragt sie dann? Möglicherweise hilft es, vor jedwedem Praxisbesuch mal einen Ratgeber zu den Beschwerden zu lesen. Nur nicht über google, in 90% der Fälle führt gemäß der Top-Suchergebnisse des Onlinegiganten jedes Zipperlein unmittelbar ins Verderben. Das gute, alte Medizinlexikon reicht da wohl völlig…

Wohnort. Das Heimatthema hatten wir ja gerade erst, aber auch ein Wohnortwechsel ohne emotionale Zerrissenheit kann anstrengend sein. Auch wenn ein neues Umfeld belebend und erfrischend sein kann, so sorgt es doch für vielerlei beängstigende Momente. Die Herausforderung, auf sich allein gestellt zu sein, sich zurechtfinden und neue Lieblingsplätze finden zu müssen, falsche Gegenden zu meiden und mit den Einheimischen Kontakte zu knüpfen, ist gerade für introvertierte Zeitgenossen nicht einfach. Gehört man dann noch zu einer Altersklasse jenseits der 35, fallen auch viele Freizeitaktivitäten aus, bei denen vormals quasi spielend neue Bekanntschaften entstanden sind: Sport, Discobesuche, Partygänge. Und selbst, wenn man die Stadt nicht allein gewechselt hat, entstehen kriselnde Situationen, denen man sich zuvor nicht ausgesetzt sah. Es kann belastend sein, nur eine wirkliche Vertrauensperson in der näheren Umgebung zu haben, denn kleinere Reibungspunkte sind völlig normal; doch ist es fatal, wenn dann kein bester Freund oder keine beste Freundin zu einem spontanen Treffen vor Ort ist. Das Telefon kann das nur bedingt ersetzen und so beginnt manchmal eine schleichende Entfremdung, die tragisch enden kann. Wenn der neue Wohnort gewisse Attraktivitätsfaktoren wie eine hübsche Innenstadt oder einen hohen Freizeitwert besitzt, hilft das aber häufig bereits. Dennoch bleibt, ein Wohnortwechsel ist ein elementarer Eingriff in die persönliche Komfortzone.

Beziehungen. Oft schon habe ich von Singles gehört, dass sie sich nach der Zweisamkeit sehnen, ebenso aber auch mit Paaren gesprochen, die ihren Freiraum vermissen und immer mal wieder darüber nachdenken, einfach auszubrechen – nur um sich, so sie es tatsächlich vollzogen haben, später dann doch wieder nach Geborgenheit zu sehnen. Ist das Gras in Nachbars Garten wirklich immer grüner oder kommt es einem, gefangen im persönlichen Alltag, nur grüner vor? Warum will man so oft genau das haben, was gerade unerreichbar scheint und sehnt sich nach Vergangenem zurück, wenn man es erreicht hat? Macht es nicht viel mehr Sinn, einfach mal glücklich im Hier und Jetzt zu verweilen, die Gegenwart zu genießen und auf das Universum zu vertrauen. Veränderungen geschehen trotzdem, erfahrungsgemäß schleichend, und sie können genauso zu großen Umwälzungen führen, wie der Big Bang – nur eben nicht so plötzlich, nicht so dramatisch. Ich bin ja auch nicht von heute auf morgen 20kg schwerer geworden und genauso wenig werde ich die wieder los, wenn ich heute wie ein Irrer trainiere. Das muss in kleinen, nachhaltigen und wohl geplanten Schritten verlaufen. Also keine Hektik, Nachbars Gras ist nicht grüner. Es ist nur Dein Verlangen, diesen Rasen zu besitzen. Doch wenn Du ihn dann hast, lässt seine Attraktivität rasant nach.

Urlaub. Reist Du auch mal allein? Oder macht Dir das eher Angst? Willst Du Erlebnisse unmittelbar teilen, oder kannst Du sie kompensieren und bist bereit, sie den Daheimgebliebenen nach Deiner Rückkehr zu erzählen? Ein wenig hängt es vermutlich sogar von Deinem Geschlecht ab, müssen Frauen doch vermeintlich größeren Gefahren ausweichen, als Männer. Doch auch für mich (Mann) verursachte alleine zu verreisen zunächst ein unangenehmes Gefühl. Ich war dreimal ohne Begleitung weg und die ersten beiden Tage waren immer zittrig, verwirrend und unschön. Kurzum, ich wollte direkt wieder zurück fliegen. Glücklicherweise bin ich geblieben, denn die Erfahrungen ab Tag drei sind sehr wertvoll gewesen. Nicht nur habe ich auf einer Reise ein Kinderbuch geschrieben und auf einer anderen viel Sport getrieben. Nein, ich habe mir intensiver Gedanken über mein Leben gemacht, als jemals zuvor und konnte Antworten auf lange gehegte Fragen finden. Das hat mich nicht nachhaltig glücklicher gemacht, diese Illusion will ich Dir nehmen, aber in den jeweiligen Momenten habe ich mich anders, stärker gefühlt. Ich habe auf jeden Fall vor, in diesem Jahr nochmal eine Woche mit mir selbst zu verbringen und kann es Dir nur wärmstens empfehlen. Aber natürlich sind gemeinsame Reisen ein ganz besonderes Vergnügen. Egal, ob mit dem Partner, besten Freunden oder den Eltern: Jede Konstellation hat eigene Reize und manchmal sieht man sogar den immer gleichen Urlaubsort mit völlig anderen Augen.

So gibt es also viele Situationen, in denen man die Wahl hat. Aber kann man alles kontrollieren? Niemals. Du hast die Wahl, links oder rechts abzubiegen, aber welche Route die Schönere ist, weißt Du vorher oft nicht. Du kannst es nur ausprobieren und wirst vielleicht nie erfahren, was Dich auf dem anderen Weg erwartet hätte. Also mach das Beste aus der Route, die Du tagtäglich für Dich selbst wählst. Für heute ist es nämlich die einzige, erst morgen kannst Du einen alternativen Pfad versuchen.

Keep on rockin‘
Ree

Vom Aufstieg auf den Teide, Teneriffas Berg der Berge.

Refugio. Was eine kurze Wohltat, nach unfassbar anstrengenden Stunden endlich dort oben anzukommen, auf 3260 Metern Höhe, mit bereits 900 Höhenmetern in den Beinen. Schade nur, dass zwar eine kurze Rast möglich, der Weg aber noch nicht beendet war. Wo? Na, im Refugion de Altavista, dem einzigen „Traveller´s Rest“ auf Teneriffas Königswanderweg hoch zum Teide. Acht Jahre war mein letzter Aufstieg her und übermütig, wie ich nun mal bin, dachte ich am Morgen wohl so etwas wie „hoppeldihopp, nun wandern wir mal hübsch nach oben und schauen im Anschluss, was der Tag noch so bringt“. Weit gefehlt, liebe Freunde.

War der Einstieg an der Montaña Blanca mit dem in freundlichen Kehren aufwärts führenden Fahrweg noch völlig entspannt, hat mich der Steilanstieg in den felsigen Serpentinen wahrlich sämtlicher Kraft beraubt und zudem die Illusion gekickt, man könne alles unendlich locker wiederholen. 2007 und 2008 bin ich da schon mal hoch, jeweils in Begleitung, und es war auch in einer kritischen Rückschau nicht mal ansatzweise so anstrengend. Ich kann mich zumindest nicht daran erinnern, damals Sterne gesehen zu haben – und nein, ich war diesmal nicht nachts unterwegs.

Man sagt, die Aussicht entschädigt für alles und die körperliche Belastung auf dem Weg sorgt für eine Befreiung des Gehirns, woraufhin Gedanken klarer fließen können, aber auch das kann ich für mich diesmal nur bedingt bestätigen. Klar, das Panorama war stellenweise spektakulär (doch gibt es auf der Insel schönere Aussichten) und der Kopf wurde tatsächlich von sämtlichen mich plagenden Gedanken befreit, aber eben nicht um klarer zu fließen, sondern Platz für die Überlebensmantras zu machen – „Du schaffst das“, „Schritt für Schritt“, „Nicht ausrutschen“, „Wer kam auf diese blöde Idee?“.

Nun gut, es ging voran und die Ruhe, fast Besinnlichkeit, und die Individualität hatten durchaus einigen Charme. Außerdem gab es immer mal wieder Begegnungen mit Leidensgenossen, mal fitter, manchmal tatsächlich noch fertiger als ich. Dennoch, dieser Weg ist aus meiner Sicht nicht zum Sightseeing geeignet, sondern primär zur Auslotung der eigenen körperlichen Belastbarkeit (und vielleicht als Training für die Besteigung noch höherer Berge in anderen Gegenden der Erde). Ich jedenfalls schleppte mich mit vorerst letzter Kraft in bereits angesprochenes Refugio und wiederholte ein altes Ritual: Ich zog mir erstmal eine heiße Schokolade aus dem Automaten.

Beim obligatorischen Foto habe ich dann zudem mein Objektiv vorerst ramponiert (es fuhr nicht mehr raus oder rein, nachdem es von der Bank fiel), konnte es aber mit der russischen Methode wieder instandsetzen (ich schlug jede Seite mit Wucht gegen ebenjene Bank und schon funktionierte alles wieder). Nach diesem aufregenden Ereignis war ein kurzes Sonnenbad eine dankbare Erholung und ließ mich die Zeit bis zur notwendigen Fortsetzung des Aufstiegs entspannt genießen.

Gemeinsam mit einigen netten Leuten unbestimmter Herkunft (sprachen sehr gut Englisch, haben untereinander aber eine mir unbekannte Sprache benutzt; Finnen?) zog ich dann wieder los, die letzten 300 Höhenmeter absolvieren, denn leider konnte ich keine Gipfelerlaubnis mehr ergattern – die sind bis Mitte Januar schon vergeben, aber dazu komme ich noch. Tatsächlich konnte ich die Jungs und Mädels auf halbem Weg hinter mir zurücklassen, obwohl ich selbst schon alles doppelt sah, aber es war wirklich an der Zeit, oben anzukommen. Nachdem ich noch einen sehr netten Wanderer aus Sachsen schwungvoll vorbeiziehen lassen durfte, waren auch mir Minuten später erst der ultimative Adrenalinstoß und dann die frustrierte Ernüchterung vergönnt.

Adrenalin, denn ich war endlich da, auf dem Plateau, welches durch ein kleines Wegenetz verknüpft auch ohne Gipfel Blicke in nahezu alle Richtungen zuließ und so für Freude und Staunen sorgte. Und natürlich, weil ich tatsächlich angekommen bin. Vielleicht fühlt sich so ein Tor vor 80000 Zuschauern an. Wirklich toll, euphorisiert und aller Schmerzen ledig (die sich dann unten auf dem Weg zurück zum Auto wieder meldeten).

Aber Frustration? Na klar, da ist man 4:14 Stunden gewandert, hat 1200 Höhenmeter in dünner werdender Luft hinter sich und wird auf dem Plateau von Flipflop-, Espandrilla- und Sandalen-Trägern weggedrängt, schräg angeschaut und fast über den Haufen gerannt. Ich habe Verständnis dafür, dass nicht jeder diesen Weg gehen kann und mit der Seilbahn hinauf fährt, aber gegenseitige Rücksichtnahme wäre echt toll. Und, noch frustrierender für mich, ich habe kein Verständnis dafür, dass diese Kurzrock-FlipFlop-Fotojunkies mir und anderen Wanderern die Permits für den Gipfel wegschnappen und somit nach ihrer 8-Minuten-Gondelfahrt die letzten 200 Meter nach oben kraxeln, um dieses unfassbar schöne Erlebnis auf der Spitze von Spaniens höchstem Berg zu haben.

Dieses Gefühl sollte den Wanderern vorbehalten sein, die diese Strapazen tatsächlich auf sich nehmen. Oder zumindest sollte man so 50-70% der Permits erst im Refugio de Altavista vergeben, denn da kommen ausschließlich Wanderer vorbei. Ich fand es äußerst enttäuschend, schon zu Urlaubsantritt keinen einzigen Slot mehr ergattern zu können, wohlgemerkt für 12 Reisetage! Vielleicht sollte man Geld verlangen (die Permits sind kostenlos, prinzipiell eine super Sache) oder Strafen vergeben, wenn sie verfallen. Denn viele Leute registrieren sich, erscheinen dann aber nicht; dennoch gibt es dann keine Chance, quasi als Ersatz einzuspringen – das hatte ich heute extra erfragt.

So wurde das in Summe ekstatische Gefühl etwas getrübt, auch wenn ich über die Seilbahn im Großen und Ganzen natürlich selbst froh war, denn einen Abstieg hätte ich heute vermutlich nicht mehr heil überstanden. Dennoch würde ich mich freuen, wenn die Inselregierung hier ihr Vorgehen nochmal überdenkt, denn was gibt es für einen Wanderer schöneres, als nach all diesen Strapazen tatsächlich auf dem Gipfel zu stehen, und mit dem Bewusstsein ins weite Rund zu blicken, dies mit den eigenen Füßen erklommen zu haben? Und auch wenn ich weiß, das andere diesen Aufstieg quasi als Spaziergang ansehen: Für mich war das eine enorme Herausforderung, die gemeistert zu haben mich ein wenig mit dem stolzen Gefühl erfüllt, Vorhaben wirklich umsetzen zu können.

Keep on rockin´
Ree

Alles auf Null!

Wendepunkte. Wann hat man als gesetzter Erwachsener schon mal die Gelegenheit, wirklich alles mehr oder minder ohne Risiko auf den Kopf zu stellen und sich quasi wieder in einem Zustand wie nach der Schule zu befinden? Vermeintlich sogar mit besseren Voraussetzungen, da ein gewisser finanzieller Background und ein größerer Erfahrungsschatz vorhanden sind. Gut, Nachteile gibt es auch, nämlich die negativen Eindrücke vieler Jahre, die zu Zurückhaltung, Vorsicht und übergroßer Achtsamkeit führen, aber letztendlich liegt in der Neuerfindung rund um das 40. Lebensjahr durchaus ein gewisser Charme.

Nicht dass ich irgendwem die Erfahrungen der letzten zwei Jahre wünschen würde, regelmäßige Blogleser wissen ja von meinen Schmerzen, aber dennoch folgt aus manch Schlechtem natürlich auch das ein oder andere Gute. So habe ich mich durch die erfolgte Trennung meiner Ex-Frau von mir bekanntermaßen zum Ausstieg bei meinem geliebten langjährigen Arbeitgeber entschieden, was mir adäquat vergütet wurde und für einen jahrelang nicht gekannten (und manchmal gar belastenden) beruflichen Freiraum gesorgt hat. Zu meinem Bedauern wurde mir aber ja das gemeinsame Haus aufgedrückt und somit eine massive Belastung auferlegt – finanziell und emotional.

Also standen plötzlich einige Monate unter dem Druck, dieses Haus zu veräußern, da es zu meiner neuen Lebenssituation einfach nicht mehr gepasst hat – Traumhaus hin oder her. Nach unzähligen Besichtigungen, einigem hin und her, sowie viel Papierkram, war es zum 01. August dann tatsächlich soweit: Verbunden mit gewissen finanziellen Verlusten konnte ich das Objekt einer wunderbaren Familie übergeben, die hoffentlich dort jene Träume leben können, die mir vor Ort letztendlich verwehrt geblieben sind. Und so rollte ein weiterer Stein von meinem Weg und eröffnete den Blick auf eine flexiblere Zukunft.

btyHeute startete dann zudem das Job-Consulting, welches als Teil des Abschieds von meinem Arbeitgeber vereinbart war und mir Unterstützung bei der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung bieten soll. Die ersten drei Stunden waren vielversprechend, anstrengend und sogar mit Hausaufgaben verbunden. Wir haben mein Profil geschärft, meine Schwerpunkte herausgefiltert und meine Lieblingseinsatzgebiete extrahiert. Ich hätte diese Effizienz nicht erwartet und war daher positiv überrascht. Über Einsatzorte oder konkrete Stellenangebote haben wir zwar noch nicht gesprochen, da der Fokus aber auf einem Neustart in 2018 liegt, ist es noch nicht dramatisch.

Parallel bringe ich meine weiteren Projekte voran, wie die http://www.urlaubslust24.de, meine eigene Consulting-Firma (aktuell schwerpunktmäßig im Sportbusiness-Bereich), ein Facebook-Projekt und mein Journalismus-Studium. Zudem konzentriere ich mich auf mein Sport-Programm, plane einen Urlaubstrip mit meinen Eltern (die Zeit ist reif) und unterstütze meine drei allerbesten Freunde in ihren jeweiligen persönlichen Angelegenheiten wie Umzug, Firmengründung und Krankheitsbewältigung. Eigentlich viel zu tun, aber doch genau richtig für mich: Ich brauche nämlich stets eine Menge paralleler Themen, um nicht in Gedanken zu versinken und auf der Couch zu versacken.

So stehe ich also an Wendepunkten, gerade sogar ohne eigenes Domizil (Couchsurfing ist auch mit fast 40 noch in), mache mir tagtäglich Gedanken, wo es hingehen soll und was man als Lebensziele definieren sollte (keine Ahnung) und bin doch irgendwie ruhiger als noch vor einigen Wochen. Ich merke, wie sehr mich die ungeklärte Haussituation belastet hat. Sogar der Song dazu ist fertig. Aber ob ich den je veröffentliche? Wer steht schon auf deutschen Rap? 🙂

Keep on rockin´
Ree

Von der Reise! (021/222)

Magie. Dieses Wort, für so vieles einsetzbar, habe ich schon oft von Freunden und Bekannten gehört, wenn es um das Reisen geht. Eine Reise weitet die Sinne, öffnet die Augen und ermöglicht neue Perspektiven. Auf das eigene Leben, auf andere Kulturen oder einfach nur auf den neuen Tag. Es scheint so etwas wie das letzte große Abenteuer, die letzte Überraschung in einem ansonsten recht eintönigen Leben zu sein. Und die Auswahl ist groß, es gibt auf dieser Welt so viel zu entdecken, unzählige Orte und Sehenswürdigkeiten, dass es unmöglich für ein Leben allein reichen kann.

Ich bin dennoch ein wenig zwiegespalten, denn ich reise zwar relativ viel, aber diese sagenumwobene Magie stellt sich bei mir nicht wirklich ein. Nach einer gewissen Anzahl an Reisen, ob in Europa oder anderswo, hat man alles schon mal irgendwo gesehen, ist jedes Land nur eine Fortsetzung des letzten, jeder Berg nur eine Kopie des vorherigen und einem jedes Meer bereits in ähnlicher Form irgendwo anders begegnet. Das mag traurig klingen, denn es nimmt von einem den inneren Drang des Abenteuers, der Reise, des Strebens nach Neuem. Es erleichtert aber auch ein wenig, denn es befreit auch vom Zwang des Reisen-müssens, der „immer weitere Stecknadeln in eine Weltkarte stecken“-Manie und befreit einen überdies von der Sorge, ständig irgendetwas zu verpassen oder gar insgesamt unvollendet zu sein.

Natürlich habe ich bis jetzt nahezu überall eine schöne Zeit verlebt und mir grundsätzlich immer vorstellen können, an den jeweiligen Ort irgendwann nochmal zurückkehren zu können. Das war in Thailand so, in Indonesien, selbstverständlich auch auf meinen diversen Europa-Trips und erst recht in Laos. Aktuell, auf dem Weg in mein Jugendtraumziel USA, beim Überfliegen von Grönland, habe ich ebenfalls das Gefühl, dass diese Reise Sinn macht. Die Schollen aus 10.000 Metern Höhe zu betrachten, ist schon ein wahnsinniges Gefühl und die Aussicht, endlich mal einen Fuß auf amerikanischen Boden setzen zu dürfen, erfreut mich trotz der etwas obskuren politischen Situation durchaus. Und dennoch ruhe ich in dem Sinne in mir dass ich weiß, dass dieser Urlaub die hohen Erwartungen aus 25 Jahren kaum wird erfüllen können und es vermutlich ein Ausflug wie jeder andere sein wird – nur eben mit 15 Stunden Flugzeit. Er wird sicherlich tolle Eindrücke bieten, interessante Städte und Naturschauspiele bergen, aber dass er magisch wird, bezweifle ich dennoch.

Nur stört mich das eben nicht. Es bringt eine neue Lockerheit mit sich, die die ewige Rastlosigkeit des „ständig alles neu entdecken müssens“ gegen ein „schauen wir mal, was der Tag so bringt“ ersetzt und mir mehr Freude bereitet. Das ist wirklich interessant und so völlig anders als sonst, dass es mir manchmal sogar schwer fällt, mich wirklich darauf einzulassen. Mir selbst zu glauben, dass ich es ruhiger angehen lassen mag. Wahrscheinlich werde ich einfach nur alt. Vielleicht belehrt mich aber Kalifornien auch eines besseren, lässt mich wieder rastlos umherstreifen und frustriert zurück, wenn ich mal nicht alles gesehen habe. Aber eigentlich glaube ich das nicht. Ich bin mir sicher, es wird schön. Far away in America. 

Keep on rockin´

Ree

Wenn einer eine Reise plant! (020/222)

Einpacken. Was soll nur mit? Wie wird das Wetter, welche Aktivitäten sind geplant und braucht es wirklich für jeden Tag ein neues Shirt? Wer vor einem Urlaub steht, stellt sich schon mal diese und diverse andere Fragen. Obwohl es zumeist an jedem Urlaubsort nahezu alles zu erwerben gibt, macht man sich zuvor völlig verrückt, irgendetwas vergessen zu können.

Ich habe mir diesmal vorgenommen, dass es anders laufen soll, dass ich mir weniger Gedanken um das Koffer packen machen möchte. So habe ich aktuell nur eine halbe Stunde darauf verwendet, der Koffer ist halbleer und ich bin gespannt, ob ich tatsächlich irgendetwas vermissen werde. Gut, es geht zudem in ein Land, in dem aufgrund der Währungsunterschiede viele Dinge günstig zu haben sind, allerdings habe ich mir trotzdem vorgenommen, nicht übermäßig viel Geld auszugeben.

Es soll um die Entdeckungen gehen, um die Natur, um Eindrücke, die ich mir schon seit frühester Jugend ausmale. So sehr, wie ich mein Reiseziel glorifiziert habe, kann es eigentlich gar nicht so überragend werden, doch lasse ich mich natürlich sehr gerne eines besseren belehren. Zunächst gilt es aber, alles Organisatorische über die Bühne zu bringen, bevor ich wirklich für einen Urlaubsgenuss zu haben bin. Ich bin sehr gespannt und werde sicherlich von meinen Erlebnissen berichten.

Keep on rockin‘

Ree